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New York

US-Musikmagazin «Billboard» verkauft

dpa

Das US-Musikmagazin «Billboard», eine Institution in der Branche, hat den Besitzer gewechselt. Zusammen mit mehreren anderen Magazinen wie «Hollywood Reporter» gehört es künftig einer Investorengruppe. Sie übernahm die Publikationen von dem US-Marktforscher Nielsen.

Von «Billboard» kommen unter anderem die amerikanischen Musik-Charts. In jüngster Zeit litten die Magazine unter einem deutlichen Rückgang der Werbeausgaben der Entertainment-Branche. Ein Kaufpreis wurde nicht bekannt. Der Branchendienst Advertising Age hatte vor einiger Zeit geschrieben, Nielsen habe für seine Sparte Business Media 70 Millionen Dollar (47 Mio Euro) verlangt.

Das Investoren-Konsortium wird Medienberichten zufolge von dem Medienunternehmer James Finkelstein angeführt, der unter anderem das Washingtoner Polit-Blatt «The Hill» und die «Who's Who»-Publikationen kontrolliere. Beteiligt sei auch der frühere Chef der Investmentbank Bear Stearns, Alan Schwartz.

Lachlan Murdoch, der ältere Sohn des australischen Medienmoguls Rupert Murdoch, scherte unterdessen nach Informationen der «Financial Times» kurz vor Abschluss der Gespräche aus. Er hatte zuvor auch Interesse an den Magazinen bekundet.

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