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Los Angeles

Freispruch in Mord an US-Rapper Dolla

Ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod des US-amerikanischen Rappers Dolla hat eine Jury in Kalifornien einen wegen Mordes angeklagten Mann freigesprochen.

Der 21-jährige Rapper war vor den Augen entsetzter Passanten vor dem Einkaufszentrum «Beverly Center» in Los Angeles durch mehrere Schüsse getötet worden. Der Angeklagte, Aubrey Berry (24), hatte sich in dem Verfahren gegen die Vorwürfe damit verteidigt, dass er damals in Notwehr gehandelt habe, berichtete die «Los Angeles Times». Der Musiker, mit bürgerlichem Namen Roderick Anthony Burton, habe ihn bei einer früheren Begegnung in Atlanta bedroht, sagte Berry aus.

Die Verteidigung verwies in dem Verfahren auf die gewalttätigen Texte des jungen Rappers, der mit Gangs in Verbindung gestanden haben soll. Die Anklage argumentierte, dass die Lieder des Rappers lediglich der Unterhaltung dienten und keinen Rückschluss auf sein Verhalten zuließen. Ihrer Darstellung zufolge hatte Berry von hinten auf den Musiker geschossen.

Dolla hielt sich im vorigen Juni zur Aufnahme seines Debütalbums in Kalifornien auf. Er war dem R&B-Sänger Akon aufgefallen, als er gerade zwölfjährig, bei Veranstaltungen in der Gegend um Atlanta auftrat. Akon half Dolla, die erste Single «Who the F... Is That?» herauszugeben. Dollas Song «Feelin' Myself» wurde für den Soundtrack des Films «Step Up» (2006) übernommen.

Los Angeles Times-Bericht: dpaq.de/azwBM

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