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    Spielberg

    Wehrlein neuer DTM-Spitzenreiter – Mortara gewinnt

    Formel-1-Testfahrer Pascal Wehrlein hat zum ersten Mal in seiner Karriere die Gesamtführung im Deutschen Tourenwagen Masters übernommen.

    Pascal Wehrlein
    Pascal Wehrlein übernahm durch den zweiten Platz in Spielberg die Gesamtführung der DTM.
    Foto: Erwin Scheriau - dpa

    Der Mercedes-Pilot kam in Spielberg hinter Edoardo Mortara (Audi) auf Rang zwei. Dritter wurde Wehrleins Markenkollege Paul Di Resta. Bester BMW-Fahrer wurde Augusto Farfus auf Rang sechs. Der Brasilianer musste in der letzten Runde noch Audi-Mann Mattias Ekström vorbeiziehen lassen.

    DER RENNVERLAUF

    Mortara verpatzte zwar den Start nach der zweiten Pole Position seiner Karriere, profitierte dann aber von Jamie Greens Aus und konnte Verfolger Wehrlein davonfahren. Dahinter tobte sich die Konkurrenz mit zahlreichen Überholmanövern aus. Die Champions Mike Rockenfeller (Audi), Marco Wittmann (BMW) und Adrien Tambay (Audi) tauschten munter die Positionen, kämpften dabei aber lediglich um die letzten Punkteränge. Mehr Lohn gab es für Mattias Ekström: Der bremste sich erst clever am Mercedes von Gary Paffett vorbei - und überholte in der letzten Runde noch Farfus für Rang fünf. Der Dank für den ältesten der 24 Fahrer: Zehn Punkte.

    DIE GESAMTWERTUNG

    Von Position zwei gewann Jamie Green den Start - und musste seinen Audi dann schon in Runde zwei mit technischen Problemen abstellen. «Ich war auf P1, alles war perfekt. Und dann konnte ich nicht mehr schalten. That's life», kommentierte der Brite das frühe Aus in der ARD. Nach dem vierten punktlosen Rennen in Serie verlor er die Gesamtführung und rutschte mit weiter 81 Punkten auf Rang vier. Mit 94 Zählern ist Wehrlein nun zum ersten Mal in seiner Karriere DTM-Spitzenreiter. Zweiter ist weiterhin Ekström (86 Punkte) vor Mortara (83).

    DIE AUSSICHTEN

    Die Mercedes und Audi rasten auf ähnlichem Niveau über den Red Bull Ring, daran sollte sich am Sonntag (15.18 Uhr/ARD) auch mit Boxenstopp nichts ändern. BMW dagegen konnte die dominante Vorstellung von Zandvoort erwartungsgemäß nicht wiederholen und wird auch im zweiten Spielberg-Rennen eher um Top-5-Plätze als um das Podium kämpfen.

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