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Phillip Island

Deutsche Motorrad-Piloten in Australien nicht vorn dabei

Anpassungsprobleme haben den deutschen Motorrad-WM-Piloten im Qualifikationstraining zum Großen Preis von Australien auf Phillip Island am Samstag nur hintere Startpositionen beschert.

Stefan Bradl
MotoGP-Pilot Stefan Bradl kämpfte mit Abstimmungsproblemen an seiner Aprilia.
Foto: Erik S. Lesser – dpa

Als Bester geht Sandro Cortese in der Moto2-Klasse am Sonntag von Position acht aus ins Rennen. Seine beiden Kollegen Jonas Folger und Marcel Schrötter schafften lediglich die Startplätze 14 und 20. Die Pole Position erkämpfte sich der Spanier Alex Rins vor seinem Landsmann Alex Pons und Sam Lowes aus Großbritannien.

Auch in der MotoGP war der einzige Deutsche im Feld, Stefan Bradl, chancenlos. Er klagte während der gesamten Trainingszeiten über Abstimmungsprobleme an seiner Aprilia. Rang 21 im Qualifying war für ihn enttäuschend. Titelverteidiger Marc Marquez aus Spanien schaffte auf Honda die schnellste Runde, gefolgt von Andrea Iannone aus Italien auf Ducati und dem spanischen Yamaha-Piloten Jorge Lorenzo. Dessen härtester Konkurrent im Kampf um den WM-Titel, Teamkollege Valentino Rossi aus Italien, geht nur von Position sieben aus in den Wettkampf.

In der Moto3-Klasse war zwar WM-Spitzenreiter Danny Kent aus Großbritannien auf Honda der Schnellste im Qualifikationstraining, wegen eines Regelverstoßes im Freien Training muss er jedoch sechs Startplätze nach hinten rücken. So startet der Schotte John McPhee aus dem Saxoprint Racing Team Germany von der besten Position. Mit ihm bilden der Portugiese Miguel Oliveira sowie Kents Teamkollege im deutschen Leopaard Racing Team, Efren Vazquez aus Spanien, die erste Reihe. KTM-Pilot Philipp Öttl erreichte nur den 24. Startplatz.

Motorsport Mix
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