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    Brite Kinchin in Teterow tödlich verunglückt

    Der britische Motorrad-Rennfahrer Vincent Kinchin ist beim 90. Internationalen Bergringrennen in Teterow (Mecklenburg- Vorpommern) tödlich verunglückt. Er war in einem Lauf der 500-ccm- Eliteklasse so schwer gestürzt, dass er wenige Stunden später im Klinikum Güstrow starb.

    Die Rennleitung beschloss den sofortigen Abbruch der Traditionsveranstaltung, unmittelbar vor den Finalrennen um das «Grüne Band des ADAC» und den Bergringpokal. «Es gab keine andere Entscheidung», sagte Adolf Schlaak, Vorsitzender des MC Bergring.

    Kinchin, der im Dezember 43 Jahre alt geworden wäre, war eingangs der Nordkurve gestürzt. Er wollte einem unmittelbar vor ihm zu Fall gekommenen Kontrahenten, der unverletzt blieb, ausweichen. Der Brite stürzte nach Augenzeugenberichten über die Maschine des Vordermannes und krachte in die Bande. Er wurde noch auf der Bahn notversorgt; gleichzeitig wurde ein Rettungshubschrauber angefordert.

    Die Wirbelsäulen-Verletzungen Kinchins ließen einen Helikopter- Transport allerdings nicht zu. Der Brite wurde knapp 60 Minuten nach dem Sturz mit einem Krankenwagen ins Klinikum Güstrow gebracht. Zwei Stunden später kam von dort die Nachricht vom Tod des Sportlers. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

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