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    Zollhafen: Mainzer Firma stellt ersten Gewerbe-Bau hin

    Es tut sich was im neuen Stadtquartier im alten Zollhafen: Den Zuschlag für das erste Neubauprojekt hat die Projektentwicklungsgesellschaft "Kairos" erhalten.

    Auf dem Grundstück "Am Rheinkai" (rot markiert) will der Mainzer Projektentwickler "Kairos" bis 2015 ein Gewerbeobjekt mit Leuchtturmwirkung für das ganze Zollhafen-Areal bauen.
    Auf dem Grundstück "Am Rheinkai" (rot markiert) will der Mainzer Projektentwickler "Kairos" bis 2015 ein Gewerbeobjekt mit Leuchtturmwirkung für das ganze Zollhafen-Areal bauen.

    Geschäftsführer ist der Mainzer Diplomingeneuer Dirk Klemme (48). Ab 2013 soll auf dem Baufeld "Rheinkai" gegenüber dem kürzlich fertig sanierten historischen Weinlager ein Gebäude mit 7000 Quadratmeter Nutzfläche entstehen. Ein Architektenwettbewerb soll für hohe Bauqualität sorgen. 2015 soll Einweihung sein.

    Zehn Monate nach dem Vermarktungsstart für die ersten Gewerbebaufelder auf der Immobilienmesse Expo Real 2011 hat die Zollhafen-Gesellschaft den ersten Verkauf besiegelt. Die eigens dafür gegründete "Kairos" habe sich frühzeitig mit dem Standort befasst und sich gegen namhafte Konkurrenz durchgesetzt, sagte Olaf Heinrich, Geschäftsführer der Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG. Besonders erfreulich sei die Bereitschaft, einen Architektenwettbewerb in Abstimmung mit der Architektenkammer und der Stadt auszuloben, ergänzt Ko-Geschäftsführer Detlev Höhne. "Das in der gesamten Region einzigartige Projekt am unmittelbaren Rheinufer wird architektonisch für den Zollhafen ein Zeichen setzen."

    Der Pressesprecher der Kairos, Matthias Adel, kündigte ein "zukunftweisendes und nachhaltiges Gebäude an, das Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus anspricht". Das Projekt solle "Leuchtturmwirkung" für den gesamten Zollhafen übernehmen.

    Erste Pläne für die Umwandlung des früheren Hafengeländes mit rund 22 Hektar Baugrund und rund 8 Hektar Wasserfläche gab es schon vor elf Jahren. 2005 beschloss der Stadtrat einen Masterplan, zwei Jahre später dessen Fortschreibung. Als erster Neubau öffnete die Kunsthalle auf der Südmole im Jahr 2008 ihre Pforten.Vier weitere Jahre dauerte es, bis 2012 das sanierte historische Weinlager eröffnet und von IT-Unternehmen bezogen werden konnte.

    Baurecht für das gesamte Areal ist seit Jahren angekündigt. Dass immer noch kein Bebauungsplan vorliegt, wird mit der diffizilen Abstimmung mit angrenzenden Unternehmen über den Lärmschutz begründet. ren

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