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Wohnen bei den Römersteinen in Zahlbach ist begehrt

Spatenstich für ein neues Wohnbauprojekt in Zahlbach: Auf ehemals städtischem Gelände entstehen Eigentumswohnungen.

Viele Spaten und ein Scheck: Zum offiziellen Beginn des Bauprojektes trafen sich die Projektbeteiligten. Als Zeichen für eine Investition in die Zukunft wurde nicht nur Erde geschippt, sondern auch Geld für die Grundschule gespendet.M Foto: Harry Braun
Viele Spaten und ein Scheck: Zum offiziellen Beginn des Bauprojektes trafen sich die Projektbeteiligten. Als Zeichen für eine Investition in die Zukunft wurde nicht nur Erde geschippt, sondern auch Geld für die Grundschule gespendet.M
Foto: Harry Braun

Wohnen in der Nähe der Römersteine ist attraktiv: Noch vor dem ersten Spatenstich waren 70 der 92 Wohneinheiten verkauft. Gestern dann wurde das Bauvorhaben "An den Römersteinen" offiziell gestartet. Auf dem rund 10 000 Quadratmeter großen Gelände zwischen Kirsteinstraße, Xaveriusweg und Unterer Zahlbacher Straße entstehen in den nächsten Monaten drei Stadthäuser und drei Residenzen. Als Hommage an den Standort nahe der historischen Reste der römischen Wasserleitung haben die Häuser römische Namen wie Quirinal oder Esquilin, die an die Hügel rund um Rom erinnern.

Lange war unklar, was mit dem Gelände passieren soll, wo 1964 das Weifert-Janz-Haus für rund 100 Senioren errichtet worden war. Dieses war nach rund 40 Jahren so sanierungsbedürftig, dass nach einigen Diskussionen über mögliche Nutzungen schließlich sein Abriss beschlossen wurde. Die Bewohner zogen Mitte 2008 in ein in unmittelbarer Nachbarschaft neu errichtetes Gebäude um.

Vor etwa einem Jahr wurden dann die Weichen für die Zukunft des Areals gestellt. Heute gehört das ehemals städtische Gelände der privaten Projektgesellschaft An den Römersteinen GmbH & Co. KG, ein Gemeinschaftsunternehmen der Mainzer Bauträger Fischer & Co und der BWL Wohnungsbaugesellschaft. Die konzipierte das Wohnprojekt "Wohnen im Grünen der Stadt" gemeinsam mit dem Architektenbüro Koch & Estenfeld und begann im Mai mit dem Verkauf.

Ursprünglich sollte das Vorhaben in zwei Bauabschnitten verwirklicht werden. Doch weil das Interesse so groß, der Verkauf bereits vor dem Baustart so gut war – vor allem Kapitalanleger hatten Interesse -, werden direkt alle sechs Gebäude realisiert: zunächst die Stadthäuser mit jeweils sieben Wohnungen entlang der Kirsteinstraße, anschließend unterhalb davon die drei Residenzen mit bis zu 24 Wohnungen. Über das Investitionsvolumen gibt es keine Auskunft.

Wie die Projektgesellschaft, die gestern von Wirtschaftsdezernent Franz Ringhoffer für die Pläne gelobt wurde, mitteilt, werden "Modernität und Nachhaltigkeit mit energieeffizienter Bauweise kombiniert". Neben einem unter der Norm liegenden Energieverbrauch sind die Wohnungen barrierefrei und behindertengerecht, außerdem gibt es eine Tiefgarage.

Die Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen sind von 33 bis 120 Quadratmeter groß und kosten je nach Lage und Ausstattung zwischen 2300 und 3000 Euro pro Quadratmeter. Konkretes Beispiel: Für eine 43 Quadratmeter-Wohnung im 2. Obergeschoss mit Kochbereich und Balkon zahlen Kunden 118 500 Euro, die 111 Quadratmeter große Vier-Zimmer-Wohnung im 4. Obergeschoss kostet 294 500 Euro.

Nachdem der Altenheimaltbau nun abgerissen ist – hier wurden etwa 30 000 Kubikmeter Bauvolumen entfernt -, wird mit den Neubauten begonnen, die insgesamt ein Bauvolumen von 38 800 Kubikmeter haben werden. Ende 2011 soll alles fertig sein.

Die Investition des Bauträgers in die Zukunft zeigte sich gestern nicht nur am Bauvorhaben. Als Beitrag für die Bildung im Stadtteil übergaben die Geschäftsführer von Fischer und BWL 2000 Euro an Vertreter der nahen Grundschule, die den gleichen Namen wie das Projekt trägt: "An den Römersteinen".

Irmela Heß

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