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Viel Wein, viel Kopfweh? Die Weinakademie weiß Bescheid

Stadecken-Elsheim/Mainz – Zu viel Wein getrunken? Böses Erwachen am Tag danach? Wenn Sie hier weiter lesen, tut der Kopf zwar beim nächsten Mal nicht weniger weh, aber Sie wissen wenigstens, warum er weh tut.

Stadecken-Elsheim/Mainz – Mal eins vorneweg: Wer jetzt das super Hausmittelchen gegen Kater erwartet, hat leider Pech. Selbst laut Fachfrau Claudia Stein-Hammer, wissenschaftliche Leiterin der Deutschen Weinakademie in Mainz, hilft nur: Viel Wasser trinken, Elektrolyte nachschieben und Durchhalten.

Was die Kopfschmerzen verursacht, darüber gibt es ja allerhand Gerüchte: Süßer Wein tut weh und billiger sowieso. Von gutem Wein tut einem angeblich gar nix weh.

Die erste Vermutung bügelt Stein-Hammer ab: "Der Zuckergehalt ist nicht schuld, oder hat schon mal einer von Marmelade Kopfschmerzen bekommen?" Allerdings wird eben auf Grund des höheren Zuckergehaltes süßer Wein stärker geschwefelt als trockener. "Alles in allem ist dieser Schwefelgehalt aber dennoch sehr gering und der Körper ist an Sulfite gewöhnt. Da muss man schon ungeheuer sensibel sein, um das zu bemerken. Asthmatiker zum Beispiel können Probleme kriegen."

Wichtig ist der Gärprozess. Wenn hier nicht sauber gearbeitet wird, weil neben der für die Alkoholproduktion wichtigen Hefen noch weitere Mikroorganismen aktiv sind, dann können Histamine entstehen und die verursachen Kopfschmerzen.

Aber machen wir uns nichts vor: Die Menge spielt eine Rolle. "Bei viel Alkoholkonsum gehen dem Körper einfach zu viel Wasser und zu viele Elektrolyte verloren", sagt Stein-Hammer. Wer zwei Flaschen hervorragenden Wein runterkippt, dem wird also garantiert manches weh tun, egal wie hochwertig der Tropfen ist.

Mehr Infos auf www.deutscheweinakademie.de

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