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Thomas K. Slotwinski zieht Schlüsse aus der zweiten Wahlumfrage

Für Augustin wird's schwer

Hinter vorgehaltener Hand war es in den vergangenen Wochen immer wieder zu hören: Wenn es zur Stichwahl kommt, dann wird die zwischen Michael Ebling und Günter Beck entschieden. Eine Einschätzung, die nach der Veröffentlichung der ersten Umfrage von SWR und MRZ nicht nur in rot-grünen Kreisen die Runde machte. Auch nicht wenige Christdemokraten bereiteten sich schon innerlich darauf vor, dass das Erreichen der Stichwahl für ihren Kandidaten Lukas Augustin zumindest sehr schwer sein wird.

Die zweite Befragung unter Leitung des Publizistikprofessor Gregor Daschmann bestätigt diesen Trend mehr als deutlich. Statt aufzuholen, verliert Augustin. Im Aufwärtstrend ist vor allem Beck.

Es wäre trotzdem falsch, den wackeren CDU-Bewerber schon abzuschreiben. 37 Prozent der Befragten sind noch unentschieden. Und: Innerhalb der CDU hat Augustin sein Potenzial längst noch nicht erreicht. Er muss also sowohl die eigene Partei noch stärker mobilisieren, als auch sich nach außen als seriöse Alternative profilieren.

Doch dass es der Christdemokrat von allen drei nun am schwersten haben wird, ist Fakt. So wundert es nicht, dass sich Ebling und Beck fast nur noch gegenseitig attackieren und kaum mehr mit dem CDU-Konkurrenten beschäftigen.

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