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    Studentin holt heiße Models auf Mainzer Dächer

    Die besten Ideen hat Helen Bender im Schlaf. Oder während der Autofahrt. Zwei Models auf das Dach eines Wohnhauses in der Mainzer Neustadt zu stellen und sie vor abgerockter 70er-Jahre-Kulisse in ihrer selbst designten Kollektion zu fotografieren - auch dieser Einfall kam der Modestudentin spontan.

    Mainz - Die besten Ideen hat Helen Bender im Schlaf. Oder während der Autofahrt. Zwei Models auf das Dach eines Wohnhauses in der Mainzer Neustadt zu stellen und sie vor abgerockter 70er-Jahre-Kulisse in ihrer selbst designten Kollektion zu fotografieren - auch dieser Einfall kam der Modestudentin spontan.

    Die Zusage der befreundeten Models hatte Bender schon relativ früh, mit dem Fotografen Christopher Rausch, einem alten Schulfreund, wollte sie schon immer mal etwas zusammen machen. Die Visagistin sagte einen Tag vor dem Shooting zu. "Ich habe so viel Arbeit in meine Entwürfe gesteckt", erinnert sich die Modestudentin, die mittlerweile ihren Abschluss eines privaten Berufskolleg in Sigmaringen in der Tasche hat. Mit den Fotos hat sie nun auch ihr eigenes Lookbook, was für Designer so etwas wie die Setcard für Models ist: eine Visitenkarte, mit der sie zeigt, was sie kann.

    Neun Outfits hat Bender, die inzwischen an der FH in Wiesbaden ein BWL-Studium begonnen hat, entworfen und selbst geschneidert: ein Brautkleid, zwei Korsagen mit Miederhosen, drei Kleider und zwei Modell mit langen Hosen. Alltagstauglich ist ihre Mode aus Netzmaterial, Flüssiglatex und Kunstpelz nicht. Aber das war auch gar nicht Benders Ziel: "Im Studium haben wir viel praktisch gearbeitet. Ich habe meist sportlich und eher schlicht designt. Jetzt wollte ich zeigen, was man alles machen kann", erklärt die 25-Jährige, die seit letztem August in Mainz wohnt.

    "Liquid history" ist der Titel ihrer Kollektion, zu der sie sich von der Geschichte hat inspirieren lassen. Ein Oberteil hat einen imposanten Mühlstein-Kragen, an einem anderen Modell formt eine Krinoline die Hüfte. Die Professoren hat sie mit ihren Entwürfen überzeugt: Bender bekam für ihre Kollektion die Beurteilung "hervorragend".

    Eigentlich wollte Helen Bender Physikerin werden. Dann entschied sie sich doch für die kreative Schiene. Jetzt wünscht sie sich nichts lieber, als einmal ihr eigenes "Label" zu haben, wie sie sagt. Erste Schritte in diese Richtung hat sie schon unternommen. Unter dem Namen "La mode abyssale", grenzenlose Mode, entwirft Bender Mode für große Frauen, "weil es für die ganz schön schwierig ist". Aber der Aufstieg in den Modeolymp ist steinig. Immerhin: Mit Spielerinnen der Basketball-Bundesliga hat sie schon mal die erste prominente Kundschaft. Giovanna Marasco

    Infos zur Designerin gibt es unter w www.helen-bender.de

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