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Schnee und Eis: Sieben Unfälle in Mainz und Rheinhessen

Trotz einer teils geschlossenen Schneedecke ist die Lage auf den rheinland-pfälzischen Straßen am Sonntag und Montag überwiegend entspannt geblieben. In Mainz und Rheinhessen meldet die Polizei sieben Unfälle bis zum Montagmorgen.

Mainz – Trotz einer teils geschlossenen Schneedecke ist die Lage auf den rheinland-pfälzischen Straßen am Sonntag und Montag überwiegend entspannt geblieben.

Die Regionen im Land waren unterschiedlich stark vom Winterwetter betroffen: Während es in Trier, Mainz und Koblenz zeitweise kräftig schneite, meldeten Kaiserslautern und Ludwigshafen Tauwetter. Bis zum Nachmittag zählten die Polizeistationen landesweit etwa 20 Unfälle, die mit der Witterung zusammenhingen.

"Schnee" und "es schneit" lauteten die knappen Antworten von Mainzer und Koblenzer Polizisten auf die Frage nach der Verkehrslage. "Aber wir haben alles im Griff", hieß es aus der Landeshauptstadt. Neun Unfälle hätten die Beamten am Sonntag notiert, dabei gab es eine Leichtverletzte. Keine Beeinträchtigungen gab es nach Angaben der Polizei in Koblenz. Die Räumdienste seien im Einsatz.

In Mainz und Rheinhessen meldet die Polizei sieben witterungsbedingte Unfälle. Es krachte am Sonntagabend auf der Alicenstraße und am frühen Montagmorgen auf der Rheinallee und am Zollhafen. Eine Frau wurde leicht verletzt. Es habe aber weder Staus noch Behinderungen gegeben, berichtet der Polizeisprecher: "Die Lage ist relativ entspannt."

In Trier wurde bei etwa zehn Unfällen ein Mensch verletzt, ebenfalls nur leicht. "Wir profitieren davon, dass es das Lkw- Fahrverbot gibt und am Sonntag nicht viele unterwegs sind", sagte ein Polizist. Die Straßen in Trier seien durchgehend schneebedeckt. "Viele Leute genießen den Sonntag zu Hause und lassen das Auto in der Garage", hieß es auch vom Lagezentrum des Innenministeriums in Mainz. Im Stadtgebiet von Ludwigshafen setzte dagegen am Sonntag Tauwetter ein. Auch in Kaiserslautern waren die Straßen nach Angaben der Polizei schneefrei, das Thermometer zeigte Plusgrade an.

Am Samstag war ein 19 Jahre alter Autofahrer in Miellen (Rhein- Lahn-Kreis) auf mit Schneematsch bedeckter Fahrbahn in eine Familie mit zwei Kleinkindern gefahren. Die Eltern, ihre Kinder und auch der Fahrer erlitten schwere Verletzungen. Der 19-Jährige war zu schnell unterwegs gewesen und hatte die Kontrolle über sein Auto verloren, wie die Polizei in Bad Ems mitteilte. Die Eltern hätten zwar ihre Kinder noch hochgerissen, dennoch prallte das Fahrzeug auf die Familie, die durch einen Holzzaun auf eine Wiese geschleudert worden sei. krö/dpa

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