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    Open Access: Wissenschaft frei für jedermann

    Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und die Universitätsmedizin stellen künftig mehr Mittel für den Publikationsfonds bereit, den sie zur Förderung von Open-Access-Publikationen eingerichtet haben. Open-Access-Publikationen von wissenschaftlichen Texten sind im Internet für jedermann öffentlich und kostenlos zugänglich.

    Foto: dpa (Symbolbild)

    Mainz - Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und die Universitätsmedizin stellen künftig mehr Mittel für den Publikationsfonds bereit, den sie zur Förderung von Open-Access-Publikationen eingerichtet haben.

    Open-Access-Publikationen von wissenschaftlichen Texten sind im Internet für jedermann öffentlich und kostenlos zugänglich und ermöglichen so eine uneingeschränkte Verbreitung von Forschungsergebnissen unter Wissenschaftlern und allen anderen Interessenten.

    "Wir freuen uns sehr, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft unseren Antrag auf Förderung in vollem Umfang genehmigt hat. Damit können wir für das Jahr 2013 den Wissenschaftlern der Universität deutlich mehr Gelder für Open-Access-Publikationen zur Verfügung stellen", teilte Dr. Andreas Brandtner, Direktor der Universitätsbibliothek (UB), mit.

    Bisher werden viele Ergebnisse von Forschungsarbeiten in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht. Die Kosten für diese Zeitschriften sind in den letzten Jahren überproportional gestiegen. Deshalb können sich zahlreiche Bibliotheken den Bezug nicht mehr leisten, weshalb Wissenschaftler und Studierende dann auch keine Möglichkeit haben, sich die Zeitschriften auszuleihen.

    Open Access soll helfen, die für die Literaturversorgung eingesetzten Gelder effizienter zu verwenden. Denn Open Access ist nicht kostenlos: Die Beiträge der Wissenschaftler müssen begutachtet und aufbereitet werden. Viele Open-Access-Verlage verlangen dafür Publikationsgebühren, die von Autoren bezahlt werden müssen. Damit dies nicht zum Hindernis wird, haben Unibibliothek und Unimedizin 2012 einen Publikationsfonds eingerichtet. Aus diesem Fonds werden Autorengebühren erstattet. Der Fonds für 2013 konnte mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgesellschaft auf 85 000 Euro aufgestockt werden.

    Auf den Open-Access-Webseiten gibt es auch ein Blog zum Thema.

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