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    Mainz

    "Nichts geht mehr" beim Open Ohr 2011

    Das Open Ohr denkt nur ans Geld. "Rien ne va plus - Nichts geht mehr" ist der Titel der diesjährigen Auflage des Festivals, das am 10. Juni startet.

    Foto: Archiv

    Mainz - Unter dem Titel „Rien ne va plus – Nichts geht mehr“ widmet sich das 37. Open Ohr

    dem Thema Geld. Ausgehend von der Finanzkrise 2007 möchte die Freie Projektgruppe vom 10. bis 13. Juni einen kritischen Blick auf den Umgang mit Geld werfen. Neben Themen wie Privatisierung oder Lobbyismus soll auch die Frage geklärt werden, woher Geld eigentlich kommt und warum wir so viel davon haben wollen. Denn Geld ist nicht nur Zahlungsmittel.

    Wie jedes Jahr können die Besucher eine Vielfalt an thematischen Veranstaltungen aus den Sparten Kabarett, Musik, Theater, Film sowie Podien, Workshops und Aktionen erleben. „Ich freue mich schon auf die Reaktionen unseres Publikums auf unser Thema. In der Projektgruppe hatten wir schon hitzige Debatten“, so Sami Proch von der Freien Projektgruppe des Festivals. Rafael Pantelić, ebenfalls Projektgruppenmitglied, ergänzt: „Schon im Vorfeld hatten wir viele positive Reaktionen auf die Auswahl unseres Festivalthemas. Das zeigt, dass wir einen Nerv getroffen haben.“

    Seit der Finanzkrise 2007 jagt eine Horrormeldung die nächste. Während die einen Geld haben, haben die anderen Schulden. Wer macht den großen Reibach und wer endet als „armer Schlucker“? Das Festival möchte außerdem die Frage stellen, ob es auch andere Wege jenseits von Ideologien wie Kapitalismus oder Sozialismus gibt. Eine Art des Wirtschaftens, von dem möglichst alle profitieren.

    Im Thesenpapier sollen möglichst alle Aspekte des Umgangs mit Geld angesprochen werden.

    „Das Open Ohr ist als nichtkommerzielles Festival etwas Einzigartiges, aber gleichzeitig auch das letzte seiner Art, in einer Zeit in der Profitorientorientierung das wirtschaftliche Handeln maßgeblich bestimmen“, sagt Nora Weisbrod von der Freien Projektgruppe und erklärt: „Deshalb wollen wir in diesem Jahr das Thema Geld, welches uns alle täglich, auf die unterschiedlichste Art und Weise beschäftigt, zum Thema machen und gemeinsam mit unseren Besuchern dem Phänomen ,Geld' auf den Grund gehen.“

    Der Vorverkauf für das 37. Festival hat begonnen. Ab sofort können Dauerkarten online über das Internet, per Telefon oder über die bekannten Vorverkaufsstellen gekauft werden. Erstmals werden auch schon Dauerkarten inklusive Zeltplatz im Vorverkauf angeboten. Tageskarten gibt es weiterhin nur an der Tageskasse. Der Eintrittspreis für eine viertägige Dauerkarte liegt im Vorverkauf bei 34 Euro inklusive Gebühren, an der Tages- und Abendkasse bei 35 Euro. Die Dauerkarte mit Zeltplatz kostet im Vorverkauf 41,70 Euro, an der Tages- und Abendkasse 42. Darin enthalten ist die Müllpfandmarke im Wert von 2 Euro. Eine Tageskarte für Freitag, Samstag oder Sonntag kostet jeweils 20 Euro und eine Tageskarte für Montag kostet 10 Euro. Sozialausweisinhaber zahlen an der Tages- und Abendkasse jeweils die Hälfte des Eintrittspreises. Kinder bis einschließlich 13 Jahre haben freien Eintritt!

    Weitere Infos zum Vorverkauf unter www.openohr.de.

    Terminhinweis: Das Benefizkonzert „Open Ohr live“ ist am Freitag, 15. April, im Kulturcafé der Uni Mainz.

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