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    Nachgefragt

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    Daniel Seideneder ist Regisseur, Autor und Gründer der Produktionsfirma "dropout-films", mit Sitz in Mainz, München und Berlin. Er hat an der Mainzer Fachhochschule Mediendesign studiert. Seine Filme "Hurdy Gurdy" und "Rette sich wer kann" wurden bei zahlreichen Festivals gezeigt. Beide sind beim Kurzfilmfestival Shorts at Moonlight am heutigen Mittwoch, 15. August, im Hofgarten des Schlosses zu sehen.

     

    Worauf freuen Sie sich beim Kurzfilmfestival?

    Hier kommen viele Filmemacher zusammen. Wegen des Rhein-Main-Bezugs des Festivals kennt man sich untereinander. Mit manchen habe ich studiert, mit anderen Projekte gemacht. Außerdem ist es eine Möglichkeit, um all denen etwas zurückzugeben, die wegen des knappen Budgets ohne Bezahlung mitgewirkt haben.

     

    Sie haben zwei sehr unterschiedliche Filme eingereicht. Wie kam es zu dieser Themenwahl?

    In der Komödie "Rette sich wer kann" geht es um die Arbeit von Rettungssanitätern. Aber auch um Freundschaft. In den Film fließen meine Zivildiensterfahrungen ein. Die Arbeit eines Rettungssanitäters ist eine der härtesten, die es gibt. Der Film zeigt, wie nah Humor und Tragisches beieinander liegen. "Hurdy Gurdy" ist experimenteller. Wir verwenden hier ein Verfahren, dass die real gefilmten Szenen winzig erscheinen lässt. Das ermöglicht eine Darstellung zwischen Schein und Sein. Der Zuschauer findet sich in einer Art Miniaturwelt wieder.

     

    Warum haben Sie die Filme beim Festival eingereicht?

    Die Produktionen wurden von der Hessischen Filmförderung und von der rheinland-pfälzischen Mediennachwuchsförderung unterstützt. Der Regionalbezug ist also da. Zu internationalen Wettbewerben kann man leider keine 50 Leute mitnehmen. Hier können alle dabei sein.

     

    Ist Mainz für Filmschaffende eine gute Adresse?

    Hier gibt es Sender, Produktionsfirmen, eine tolle Ausbildung, gute Kontakte und faire Kollegen. Trotzdem ist es für freie Filmer schwierig, weil Rheinland-Pfalz keine nennenswerte Filmförderung hat. Deshalb wurde "Rette sich wer kann" von Hessen unterstützt.

    Das Gespräch führte Rebecca Ciesielski

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