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    Mainzer träumen von kleinen Läden

    Die SPD-Stadtratsfraktion hatte Bürger zur Gesprächsrunde über das geplante Einkaufszentrum Ludwigsstraße geladen. Doch ohne die konkreten Pläne zu kennen, ist das Mitreden schwierig.

    Mainz - Wenn es um die Zukunft ihrer Wahlheimat Mainz geht, will Petra Neymeyer mitreden.

    "Der Blick auf den Dom sollte unbedingt gewahrt bleiben, eventuell durch Glas, und vielleicht könnte die Fassade des Gebäudes den Rot-Ton von Dom und Theater wieder aufgreifen", schlägt die Lehrerin vor. Um mitzureden, um mit zu entscheiden über das "Einkaufszentrum Ludwigsstraße", ist die Lehrerin zu der Gesprächsrunde gekommen, zu der die SPD-Stadtratsfraktion auf den Gutenbergplatz geladen hatte. Doch ohne die konkreten Pläne zu kennen, das monierten mehrere der knapp 100 Zuhörer und Mitredner, ist das Mitreden halt ein bisschen schwierig.

    Die "Mall", wie Moderator Michael Ebling das geplante Einkaufszentrum nannte, soll neue Kaufkraft nach Mainz ziehen, ohne die Kundenströme von Brand, Citymeile oder kleineren Einkaufsstraßen abzuziehen, optisch soll sie zur Umgebung passen, und Parkraum soll es geben, doch darf die Altstadt nicht im Verkehr ersticken: Darin zeigten sich die Bürger einig mit den Sprechern des Podiums (neben Oberbürgermeister Jens Beutel, Baudezernentin Marianne Grosse, Stadtrats-Fraktionsvorsitzender Oliver Sucher und Ortsvorsteherin Ulla Brede-Hoffmann - alle SPD - auch Hanno Scherer vom Einzelhandelsverband und Martin Lepold von der Werbegemeinschaft). Doch offenbar wünschen sich viele Mainzer auch mehr kleinere Läden - abseits von den großen Filialisten.

    "Die sind ja ohnehin allesamt schon in der Mainzer Innenstadt zu finden", meinte Altstadt-Bewohnerin Dorle Höbel. "Ich gehe gerne shoppen, aber ich hätte gerne mehr kleinere Boutiquen." Und Neymeyer träumt von einem Branchenmix mit Puppenladen und Pelzgeschäft, wie sie ihn aus den 70er-Jahren im Bleichenviertel kennt. Doch dass solche Läden sich im Einkaufzentrum ansiedeln werden, daran hat nicht nur Einzelhandels-Vertreter Scherer seine Zweifel. Egal, welcher der beiden potenziellen Investoren den Zuschlag bekommt. Brigitte Specht

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