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    Mainz gelingt Befreiungsschlag – 2:0 gegen Augsburg

    Der FSV Mainz 05 hat sich erfolgreich, aber mit nicht viel Glanz gegen die drohende Krise gestemmt. Nach nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen in der Fußball-Bundesliga gewannen die Rheinhessen mit 2:0 (2:0) vor 28 463 Zuschauern gegen den FC Augsburg.

    «Der FSV ist wieder da», skandierten prompt die Fans. Andreas Ivanschitz mit dem ersten Feldtor seit dem 10. April (10. Minute) löste die Verkrampfung. Adam Szalai erhöhte nach 25 Minuten auf 2:0 und ließ die Augsburger Hoffnungen auf eine Wiederholung der Vorjahreserfolges auf ein Minimum schrumpfen. Erst nach dem Wechsel waren die Augsburger aktiver, aber zu harmlos in der Offensive.

    Gleich mit fünf Umstellungen zur Vorwoche wollten die 05er das Glück erzwingen. Junior Diaz aus Costa Rica kam so zu seinem Bundesliga-Debüt als linker Außenverteidiger. Beim FC Augsburg, der bisher beide Bundesliga-Vergleiche gegen Mainz gewann, stand die Defensive im Vordergrund. Leidtragender war der frühere Mainzer Aristide Bancé. Das «Kopfball-Ungeheuer» saß 57 Minuten auf der Bank.

    Mainzer Start druckvoll aber nicht immer durchdacht

    Mainz startete druckvoll, aber nicht immer durchdacht. Doch Fortuna half den Rheinhessen auf die Sprünge. Sebastian Langkamp klärte eine Hereingabe von Eric Maxim Choupo-Moting genau auf den Oberschenkel von Ivanschitz. Von dort fand der Ball den Weg ins Tor.

    Der Treffer wirkte befreiend, viel flüssiger lief der Ball durch die 05-Reihen. Von Augsburg war nicht viel zu sehen. Milan Petrzela versuchte es hin und wieder mit einem Fernschuss. Gefahr brachte erst Bancé-Ersatz Torsten Oehrl, doch war Christian Wetklo rechtzeitig im bedrohten Eck (38.). Da lagen die Augsburger bereits mit 0:2 zurück. Szalai hatte die schöne Vorarbeit von Nikolai Müller und Choupo-Moting mit einer Drehung um Paul Verhaegh veredelt. Den vorzeitigen K.o. verpasste Niko Bungert mit einem Kopfball an die Latte (42.).

    Statt weiter auf das dritte Tor zu spielen, zogen sich die Mainzer nach dem Wechsel zurück und überließen Augsburg die Initiative. Mit Bancé kam Druck ins Spiel. Wetklo musste gegen seinen ehemaligen Mitspieler Kopf und Kragen riskieren (59.). Oehrl stand bei einem Kopfball die Querlatte im Weg (72.). Die Überlegenheit der Augsburger war frappierend, nur Zählbares sprang nicht heraus.

    Mit Jan Kirchhoff für Ivanschitz setzte Trainer Thomas Tuchel für die nur noch reagierenden Mainzer auf verstärkte Torsicherung, um den wertvollen Sieg vor den folgenden Auswärtsspielen auf Schalke und in Wolfsburg abzusichern. Szalai hätte für die bedrohlich wackelnde Mannschaft alles klar machen können, doch brachte er bei einem Konter den Ball freistehend nicht an Augsburgs Torhüter Mohamed Amsif vorbei (78.). Knapp verfehlte dann auch noch Müller (84.) das Ziel.

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