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    LookBook lädt zum Exklusiv-Shopping in Mainzer Altstadt ein

    Eine Stärkung der exklusiven inhabergeführten Mainzer Einzelhandelsgeschäfte verspricht sich Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte vom "Lookbook". Das handliche Büchlein im "Turn-Around-Edition" (vorne Mainz, hinten Wiesbaden oder umgekehrt) stellten die Initiatoren Annika Beringer (27) und Marco Wagner (34) in der Boutique "Hotvolée" in der Altstadt vor.

    Annika Beringer und Marco Wagner haben jetzt ihr zweites LookBook aufgelegt und vorm „Hotvolée“ präsentiert. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt, sonst wär's nicht mehr exklusiv. Derzeit gibt es in der Mainzer Innenstadt 627 Einzelhändler. LookBook will ein Leitfaden sein.
    Annika Beringer und Marco Wagner haben jetzt ihr zweites LookBook aufgelegt und vorm „Hotvolée“ präsentiert. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt, sonst wär's nicht mehr exklusiv. Derzeit gibt es in der Mainzer Innenstadt 627 Einzelhändler. LookBook will ein Leitfaden sein.
    Foto: Bernd Eßling

    Inhaberin Kerstin Bröckl ist begeistert. Ja, sie sei bei der ersten Anfrage skeptisch gewesen: Schon wieder Werbung. Doch die Idee zog Kreise. Die Hoffnung, dass sich die im Lookbook betreuten Einzelhändler vernetzen, sich helfen, Kunden zuführen, hat sich erfüllt. Bröckl: "Man muss ehrlich zu sich selbst sein. Niemand kann alle Kundenwünsche bedienen. Und Einzelkämpfer haben eh schon verloren."

    Jenseits ausgetretener Einkaufwege

    Mit dem Lookbook, das in der zweiten Auflage jeweils 20 exklusive und von eingehend getestete Adressen in Mainz und Wiesbaden empfiehlt, sollen ausgetretene Einkaufswege verlassen und Schwellenangst abgebaut werden. Christopher Sitte hoffe, dass die reizvolle Einkaufsstadt damit an Profil gewinnt und auch für potenzielle Kunden aus der Region eine Entdeckungsreise wert ist. Kundschaft gewinnen und behalten ist das Motto - eine von vielen Maßnahmen, das einmalige Einkaufserlebnis in der Altstadt zu fördern.

    Die Einkaufsperlen finden. Das war vor einigen Jahren für Lookbook-Initiatorin Annika Beringer das Problem in London: "Ich bin sehr shoppingaffin", sagt die junge Frau und erinnert an die mühsame Suche nach "In-Geschäften" in London. Da sollen es die Mainzer leichter haben, dachte sie und ging im vergangenen Jahr mit Marco Wagner erst einmal Klinken putzen. Als der erste Flyer vorlag, kamen schnell Anfragen von Einzelhändlern, die mitmachen wollten. Doch die Exklusivität und die zeitaufwendige Beratung und Betreuung der Geschäfte gibt den Rahmen vor. Maximal 30 Geschäfte aus Mainz und Wiesbaden sollen es werden: "Wir wollen exklusiv bleiben!" Vielleicht wagen sich Wagner und Beringer aber auch noch nach Frankfurt, legen dort ebenfalls in Lookbook auf. Wichtig sei, dass ein LookBook-Laden Alleinstellungsmerkmale vorzuweisen hat. Es gehe nicht vornehmlich um Rabatte nach dem Motto Geiz ist geil, sondern um Qualität statt Quantität. Das Lookbook soll Wegweise jenseits bekannter Kaufhäuser und Ladenketten sein und mit Rabatten manche Tür öffnen. Hotvolée-Inhaberin Bröckl gibt zu: "Einige der aufgeführten Läden kannte ich vorher auch noch nicht."

    Warum nicht mal übern Rhein?

    Kerstin Bröckl hat kein Problem, Kunden mal Wiesbadener Geschäfte zu empfehlen. Denn zu ihr kamen auch Kunden von der anderen Rheinseite. Vor allem die Betreuung bei Events und Verkaufsaktionen hat sie als positiv empfunden. Sie empfindet "frischen Wind", den die beiden jungen Leute in den Einzelhandel bringen. Etliche Kollegen seien 25 Jahre und länger im Geschäft und vielleicht nicht mehr so offen für Neues.

    Dass die "LookBookers" nicht auf Alters- oder Gehaltsklassen festgelegt sind, belegt die Auswahl. Da gehört der Juwelier dazu, das Sonnenstudio, der Schuhladen, die Modeboutique, das Einrichtungshaus, der Optiker. Schwerpunkt bleibt Mainz, sagen Annika Beringer und Marco Wagner. Und so hofft der Wirtschaftsdezernent, dass das LookBook dann doch mehr Leute aus Wiesbaden nach Mainz zieht als umgekehrt.

    Armin Seibert

    Im Detail: LookBook
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