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    Frankfurt/MainFrankfurts Kulturcampus kommt voran

    Frankfurt wird vom Land Hessen das alte Uni-Gelände im Stadtteil Bockenheim kaufen, um dort einen "Kulturcampus" von internationaler Bedeutung zu errichten.

    Banken-Hochhäuser
    Frankfurt am Main.

    Frankfurt/Main - Frankfurt wird vom Land Hessen das alte Uni-Gelände im Stadtteil Bockenheim kaufen, um dort einen "Kulturcampus" von internationaler Bedeutung zu errichten.

    Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten in Frankfurt am Donnerstag Oberbürgermeisterin Petra Roth und der hessische Finanzminister Thomas Schäfer (beide CDU).    

    Ein Gutachter soll nun den genauen Wert des rund 17 Hektar großen Geländes ermitteln. Schätzungen gehen dabei von über 100 Millionen Euro aus. Die Goethe-Universität ist bereits größtenteils auf ihren neuen Campus im Frankfurter Westend gezogen. Der Verkauf des alten Campus soll den Umzug mitfinanzieren.    

    Nach dem endgültigen Abzug der Studenten aus Bockenheim will die Stadt ab dem Jahr 2015 den Campus zu etwa 60 Prozent für Gewerbe und 40 Prozent für Wohnungen nutzen. Außerdem soll dort die innovative Kulturszene wie etwa das renommierte Ensemble Modern, die derzeit quer über die Stadt verstreut ist, eine Heimstätte finden. Das Bockenheimer Depot, eine denkmalgeschützte ehemalige Straßenbahnhalle, wird bereits von Schauspiel und Oper genutzt.    

    Prunkstück wird aber die noch in der Innenstadt beheimatete Hochschule für Musik und Darstellende Künste sein, die auf dem Kulturcampus einen Neubau mit kleinem Konzertsaal erhalten soll. Diesen muss aber - die Schätzungen liegen bei 120 Millionen Euro - das für die Hochschulen zuständige Land bezahlen. "Das Land steht dazu, die Musikhochschule dort anzusiedeln", versicherte der Finanzminister.

    Schäfer legte bei der Unterzeichnung im Amtszimmer Roths auch Wert auf die Feststellung, dass das Land sein Immobilienvermögen in Bockenheim nicht verschleudere. Sollte das Gelände nach dem Aufstellen des Bebauungsplans an Wert noch gewinnen, werde dieser dem Land zufließen. Bisher gibt es für das Areal nur einen Rahmenplan. Als künftiger Eigentümer kann die Stadt Frankfurt nun das Gelände viel schneller und leichter entwickeln, wie Roth betonte. Diese Aufgabe übernimmt die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG.

    Der Kulturcampus, der auf einem der letzten zentrumsnahen Filetstücke entstehen soll, gehört zu den Lieblingsprojekten von Petra Roth. Dass die Vereinbarung mit dem Land wenige Tage vor der Kommunalwahl unterzeichnet wurde, ist keineswegs Zufall. Damit sei auch das neue Stadtparlament daran gebunden, sagte Frankfurts OB mit sichtlicher Erleichterung. Thomas Maier

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