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    Berlin

    „Wir müssen draußen bleiben“: Friedrichstadt-Palast gegen Schwulenfeindlichkeit

    Der Berliner Friedrichstadt-Palast, Europas größtes Revue-Theater, setzt ein Signal gegen Schwulenfeindlichkeit. Auf einer "pinken Liste" stehen 83 Staaten, deren Botschafter künftig nicht mehr zu Premieren eingeladen werden.

    <a href="http://www.palast-berlin.eu" target="_blank">Homepage des Palastes</a>

    "Wir feiern unsere Premieren nicht mit Vertretern, die Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung unterdrücken, drangsalieren oder kriminalisieren", sagte Intendant Berndt Schmidt der Nachrichtenagentur dpa. "Berlin steht nach den mörderischen Nazi-Erfahrungen heute für Toleranz und Freiheit."

    Die Regel soll das erste Mal zur Premiere der neuen Show "The Wyld" im Oktober greifen. Neben zahlreichen afrikanischen und asiatischen Staaten steht auch Russland auf der Rosa Liste. Schon 2012 hatte der Friedrichstadt-Palast einen Boykott gegen die schwulenfeindlichen russischen Gesetze beschlossen und war dafür vom Berliner CSD mit einem Sonderpreis für Zivilcourage ausgezeichnet worden.

    dpa