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"Waldi" nach Patzer bei Jauchs Fußballfrage: Jetzt bin ich "Tor des Jahres"

Berlin – Er nennt sich jetzt selbst auch "Tor des Jahres": Ausgerechnet bei einer einfachen Fußballfrage hat Waldemar Hartmann als Telefonjoker bei Günther Jauch gepatzt.

"Wenn ich gewusst hätte, dass man es so leicht zum Tor des Jahres bringt, hätte ich mir einige Weißbier ersparen können." Mit Rudi Völlers "Weißbier"-Attacke war Waldemar Hartmann schon einmal groß in den Schlagzeilen.
"Wenn ich gewusst hätte, dass man es so leicht zum Tor des Jahres bringt, hätte ich mir einige Weißbier ersparen können." Mit Rudi Völlers "Weißbier"-Attacke war Waldemar Hartmann schon einmal groß in den Schlagzeilen.

7. Juli 1974, München: Im Olympiastadion treffen die Niederlande auf Deutschland: Auch die Stammgäste der Augsburger Kneipe „Waldis Club“ dürften über den 2:1 Sieg der deutschen Elf im WM-Finale gejubelt haben. Der damals 26-jährige Kneipenbesitzer wurde zu einem der bekanntesten Sportmoderatoren Deutschlands – und hat das WM-Finale irgendwie vergessen.

Waldemar Hartmann hat sich als Telefonjoker bei Günther Jauch schwer geirrt. Der 65-Jährige gab im Prominentenspecial der RTL-Quizshow «Wer wird Millionär?» bei der 64 000-Euro-Frage zum Thema Fußball die falsche Antwort. Die Frage war, welche Fußballnation bei den bisherigen 19 Weltmeisterschaften nie den Titel im eigenen Land gewinnen konnte.

Hartmann hatte München 1974 irgendwie nicht vor Augen: Statt der richtigen Brasilien antwortete er mit "Deutschland" – und ist sich jetzt des Spotts gewiss. Jetzt habe ich es also zum "Tor des Jahres" geschafft“, teilte der 65-Jährige am Freitag mit. „Weil ich eine Quizfrage falsch beantwortet habe. Wenn ich gewusst hätte, dass das reicht, hätte ich mir einige Weißbier ersparen können.“

Hartmann wartet aber mit unumstößlichen Weisheiten auf: „Die Erde wird sich weiterdrehen, und der Ball bleibt rund.“