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Wiesbaden

Nicht zum Lachen: "Ebola-Witze" im Flieger können teuer werden

dpa/tmn

Reisende sollten auf Ebola-Witze an Bord eines Flugzeugs besser verzichten. Sie können sonst für die Kosten herangezogen werden, die einem Staat etwa für die Quarantäne und Überprüfung der Passagiere und der Maschine entstehen. Darauf weist Prof. Ronald Schmid von der Deutschen Gesellschaft für Reiserecht hin. „Das ist vergleichbar mit einem Scherzanruf bei der Feuerwehr.“ Auch in einem solchen Fall könne der Verursacher ganz oder in Teilen für die entstandenen Kosten herangezogen werden. Die genaue Bewertung hänge zwar vom Einzelfall ab. „Aber die Gefahr besteht grundsätzlich.“

„Das ist vergleichbar mit einem Scherzanruf bei der Feuerwehr.“ Auch in einem solchen Fall könne der Verursacher ganz oder in Teilen für die entstandenen Kosten herangezogen werden. Die genaue Bewertung hänge zwar vom Einzelfall ab. „Aber die Gefahr besteht grundsätzlich.“

Ein Passagier auf einem Flug von den USA in die Dominikanische Republik hat Medienberichten zufolge mit einem Ebola-Scherz Angst unter den Reisenden verbreitet. Nach der Landung sei ein Sondereinsatz-Team der örtlichen Gesundheitsbehörde in blauen Schutzanzügen an Bord gegangen und habe den Mann abgeführt, berichtete der US-Sender CNN. Die Fluggesellschaft US Airways erklärte, sie habe angesichts eines möglichen Gesundheitsproblems an Bord die Richtlinien der US-Gesundheitsbehörde CDC im Kampf gegen Ebola angewendet.