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    Karnevalszug im eisigen Wasser: Mehr als 2000 Donauschwimmer

    Neuburg/Donau (dpa) - Ein eiskaltes Vergnügen haben sich mehr als 2000 Männer und Frauen im oberbayerischen Neuburg an der Donau gegönnt. Sie stürzten sich am Samstag in die 2,5 Grad kalte Donau - bei einer Außentemperatur von minus 1 Grad.

    Mehr als 2000 Männer und Frauen badeten im oberbayerischen Neuburg kostümiert in der Donau. So manch einer nahm seinen eigenen "Stammtisch" mit ins Wasser.
    Mehr als 2000 Männer und Frauen badeten im oberbayerischen Neuburg kostümiert in der Donau. So manch einer nahm seinen eigenen "Stammtisch" mit ins Wasser.
    Foto: dpa

    Rund vier Kilometer legten die - nach Veranstalterangaben - genau 2182 Teilnehmer in Neoprenanzügen zurück, um sich vor der Kälte zu schützen. Viele davon waren kostümiert und zogen selbst gebaute Flöße über den Fluss. 48 besonders hartgesottene Schwimmer begaben sich nur in Badekleidung ins Wasser, um eine Kurzstrecke von etwa 400 Metern zu absolvieren.

    Bei einem der größten Winterschwimmen Europas, das von der Neuburger Wasserwacht ausgerichtet wird, nahmen rund 250 Gruppen aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland wie beispielsweise aus den Partnerstädten Sète (Frankreich) oder Jeseník (Tschechien) teil, viele davon kommen schon seit Jahren nach Neuburg. Für ihre Sicherheit waren rund 350 Helfer im Einsatz, die die Schwimmer auch mit Rettungsboten auf der Donau begleiteten.

    Entstanden ist das Donauschwimmen als Übung für Rettungstaucher im Jahr 1970. Jedes Jahr kommen Tausende Besucher nach Neuburg und schauen zu.