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    StuttgartSemenya: Bericht über Millionen-Klagen dementiert

    Caster Semenyas Anwalt hat Berichte dementiert, nach denen die 800-Meter-Weltmeisterin aus Südafrika den Leichtathletik-Weltverband IAAF sowie ihren nationalen Verband ASA auf Zahlung von mehreren Millionen US-Dollar Schadenersatz verklagen möchte.

    Das sei «absoluter Nonsens», sagte Greg Nott laut der südafrikanischen Agentur «Sapa», «das verspreche ich bei meinem eigenen Leben».

    Das Internet-Portal «insidethegames.biz» hatte berichtet, dass Semenya 120 Millionen US-Dollar von der IAAF sowie 18 Millionen US-Dollar von der ASA einklagen wolle. Sie sei verärgert darüber, dass während der Weltmeisterschaften in Berlin Zweifel an ihrem Geschlecht durchgesickert seien und seitdem Mutmaßungen kursierten, nach denen sie ein Zwitter (Hermaphrodit) sei. ASA-Präsident Leonard Chuene hat mittlerweile zugegeben, die 18-Jährige bereits vor der WM ohne ihr Wissen einem Geschlechtstest unterzogen zu haben. Ein offizielles Ergebnis dieses Tests liegt weiterhin nicht vor.

    Semenyas Anwalt erklärte, dass es trotz der großen Aufregung in den vergangenen Monaten keinerlei Pläne gebe, die Verbände zu verklagen. «Wir wünschen Caster eine Zeit des Friedens mit ihrer Familie in dieser Angelegenheit», sagte Nott. Er sei «extrem verärgert» über die Berichte und wisse nicht, woher sie kämen.

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