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    Mainz

    Julia Klöckner: Normal, dass Kurt Beck beliebter ist

    Die CDU-Spitzenkandidatin für die rheinland-pfälzische Landtagswahl, Julia Klöckner, bezeichnet die höheren Beliebtheitswerte von SPD-Regierungschef Kurt Beck als undramatisch. "Das ist völlig normal, dass eine Herausforderin oder ein Herausforderer in Umfragen hinter der Beliebtheit des Amtsinhabers steht", sagte die 38-Jährige.

    Julia Klöckner
    ARCHIV - Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin Julia Klöckner.

    Im Vergleich zu Herausforderern in anderen Bundesländern seien ihre Beliebtheitswerte sogar ungewöhnlich hoch. "Wichtig ist, dass ich mit den Kompetenzwerten in Umfragen dichter an Herrn Beck herangerückt bin." Klöckners Landes-CDU selbst liegt in den Befragungen wenige Prozentpunkte hinter der SPD des Ministerpräsidenten. Der neue Landtag in Mainz wird am 27. März gewählt.

    "Wenn jemand wie Herr Beck schon seit 16 Jahren im Amt ist, viele tausend Hände geschüttelt hat und sich auch auf Kosten des Steuerzahlers ausrüsten konnte, kann man das bei den Sympathiewerten nicht in nur einem Jahr aufholen", sagte Klöckner.

    "Aber für die Bürger ist es ja nicht wichtig, mit wem sie am liebsten am Sonntagnachmittag ein Stückchen Kuchen essen, sondern wie regiert wird." Die CDU-Spitzenkandidatin fügte hinzu: "Man muss nicht der beste Tischnachbar sein, sondern dafür sorgen, dass etwas auf den Tisch kommt und die Rahmenbedingungen in Ordnung sind." dpa

    Landtagswahl 2011
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