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    Lahnstein

    Monoshoque: Sieg beim Rockbuster-Jubiläum in Lahnstein

    Seit 25 Jahren wird in Rheinland-Pfalz der Rock- und Popnachwuchs systematisch gefördert - das wurde beim Rockbuster-Finale in der restlos ausverkauften Lahnsteiner Stadthalle gebührend gefeiert. Am Ende eines Musikmarathons standen drei Bands als Sieger fest: Monoshoque aus Trier, die Lokalmatadoren von ColdWaterEffect aus Lahnstein und The Grandtry aus Montabaur.

    Lahnstein - Die Güte eines Nachwuchswettbewerbs für junge Bands bemisst sich an der viel beschworenen Nachhaltigkeit: Wie entwickeln sich die Künstler, die einmal gewonnen haben, weiter? Im 25. Jahr der institutionalisierten Nachwuchsförderung in Rheinland-Pfalz hat das Land ein Paradebeispiel vorzuweisen: die Band Jupiter Jones, zuletzt auch beim Bundesvision Song Contest für ihre Heimat erfolgreich. Jetzt kamen die vier Eifeler zurück zum Rockbuster, spielten als Hauptgruppe beim ausverkauften Finale in Lahnstein - und hörten sich ihre potenziellen Nachfolger an.

    Drei Bands haben nach dem Musikmarathon nun die Chance, in die Fußstapfen von Jupiter Jones zu treten. Sie setzten sich im Siebener-Finalfeld ab und kommen nun in die Nachwuchsförderung des Landes, die unter anderem eine CD-Produktion, Auftritte und Workshops beinhaltet. Zuvorderst die Siegerband Monoshoque aus Trier darf sich Hoffnungen machen, dieses Sprungbrett zu nutzen. Mit kraftvoller Rockmusik, versetzt mit elektronischen Effekten und getragen von deutschen Texten beeindruckten Monoshoque die Fachjury letztlich am tiefsten.

    Auf Platz zwei landeten die Lokalmatadoren: ColdWaterEffect aus Lahnstein lieferten einen opulenten, absolut stimmigen Auftritt ab, schwelgten in ihren großformatigen, atmosphärischen Popsongs, die um die schöne, klare Stimme von Frontmann Christian und dessen Pianospiel aufgebaut sind.

    Cheerleader zum Auftakt, rot-weiße US-College-Jacken: Auf Showeffekte setzten The Grandtry aus Montabaur. Mit ihrem Pop-Punk-Sound, angereichert um zweistimmigen Gesang einerseits und harte Metal-Elemente andererseits, brachten die vier Westerwälder die Halle zum Tanzen. Eine runde, gut gelaunte Show.

    Für die vier nicht platzierten Gruppen bietet sich in den kommenden Jahren eine neue Chance. We Arms aus Trier bilden ein kreatives, auch komplexes Soundsystem, das zwischen Rock und Pop, Elektronik und Akustik schillert. Sir Toby aus Mainz spielen Indierock mit Knalleffekten, knackig und mit hymnischen Refrains. Bei Teleidoscope aus Mannheim geht es um verträumte, vertrackte Songs und hohe musikalische Qualität, um angejazzte Folk-Atmosphäre. Eva Croissant aus Landau schließlich rundete als Singer/Songwriterin mit sanften Balladen ein Finale ab, dessen stilistische Bandbreite bemerkenswert war. Dank zusätzlicher Moderationsbühne und stilvoller Pausenunterhaltung wurde dieses Rockbuster-Finale zum würdigen Höhepunkt im 25. Jahr der Nachwuchsförderung im Land.

     

    Von unserem Redakteur Tim Kosmetschke

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