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Der letzte Tanz

Wenn das Vortanzen damals in Wuppertal erfolgreich gewesen wäre, ja dann ... Barbara Pietjou überlegt kurz. „Na, dann wäre ich jetzt nicht hier.“ Kurz und gut. Keine Rührseligkeit, kein Verzweifeln. Es hilft ja nichts. Sicher: Wenn Pina Bausch damals Ja zur jungen Tänzerin gesagt hätte, dann säße sie jetzt vielleicht immer noch beim Wuppertaler Tanztheater, wo der Ausdruck reifer Persönlichkeiten geschätzt wird. Aber es hat eben nicht sein sollen, und so sitzt Barbara Pietjou heute, mit 67, an ihrem Schreibtisch in ihrer Tanzschule Steps. „Ich bin ein Verwaltungsmonster geworden hier“, sinniert sie. Keine Zeit zum Nachdenken, eine Mutter samt Tochter hat eine Frage zum Kinderballett. Alltag für Pietjou, aber nur noch wenige Tage.

Alles hat seine Zeit: das Tanzen, das Unterrichten, auch der Abschied. Den Abschied von der aktiven Karriere als Bühnentänzerin hat die vielseitig ausgebildete Bewegungsfanatikerin selbst bestimmt. Sie hat das Engagement ...

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