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    Bad Kreuznach

    Alte Blues- und Rocknummern stilsicher neu interpretiert

    Die Lieder auf der Setlist kennt wohl jeder Rockfan, die Paradocs selbst sind eher noch ein Insidertipp. Beim Konzert in der Teestube der Kreuznacher Diakonie stellten Tony Hewitt (Gitarre, Gesang), Nigel Sharpe (Gitarre, Gesang), Walerian Galuszka (Bass) und Ken Isted (Drums) ihr neues Programm vor.

    Gut in Form: Paradocs-Frontman Tony Hewitt, Bassist Walerian Galuszka, Drummer Ken Isted und Nigel Sharpe (nicht auf dem Bild) präsentierten in der Teestube schnörkellosen Rock und Blues. 
Foto: Harald Gebhardt
    Gut in Form: Paradocs-Frontman Tony Hewitt, Bassist Walerian Galuszka, Drummer Ken Isted und Nigel Sharpe (nicht auf dem Bild) präsentierten in der Teestube schnörkellosen Rock und Blues.
    Foto: Harald Gebhardt

    Bad Kreuznach - Die Lieder auf der Setlist kennt wohl jeder Rockfan, die Paradocs selbst sind eher noch ein Insidertipp. Doch das soll sich ändern.

    Erst Ende 2009 fanden die vier Musiker, die so unterschiedliche Biografien aufweisen, zusammen: ein Engländer aus dem Nordosten der Insel, zwei Londoner und ein Franzose aus Bordeaux. Seit Langem leben sie alle im Kreis Bad Kreuznach oder der näheren Umgebung. Das Quartett formierte sich, um alte Blues- und Rocknummer neu aufleben zu lassen - in eigenwilligen Neuinterpretationen, die die Handschrift der Band tragen sollen. Covers mit eigener Note, kopieren mit eigenem Sound, Progressive Rock mit Eigenständigkeit heißt das musikalische Konzept. Und es geht auf: Beim Konzert in der Teestube der Kreuznacher Diakonie stellten Tony Hewitt (Gitarre, Gesang), Nigel Sharpe (Gitarre, Gesang), Walerian Galuszka (Bass) und Ken Isted (Drums) ihr neues Programm vor, das neben Rockklassikern und Bluesstücken auch einige Eigenkompositionen enthält.

    Das Repertoire reicht locker von "Key to Love" von John Mayall and the Bluesbreakers über "Caroline" von Status Quo, "The Boys are back in town" (Thin Lizzy) und "You don’t love me" von den Allman Brothers bis zu "Rock ‘n’ Roll" von Led Zeppelin, Neil Youngs "Rockin' in the free world" und dem Cream-Hit "Sunshine of your Love".

    Ein bisschen Hardrock, etwas Beat und eine Portion Southern Rock passen gut zu dem musikalischen Cocktail, den die Band serviert. Doch die Grundstimmung bleibt immer geerdet, dem Blues verhaftet. Auch die eigenen Stücke wie "Shall I" oder "She likes leather" fallen da nicht aus dem Rahmen: Geradlinig, schnörkellos, bluesig-rockig, musikalisch solide, ohne viel Firlefanz geht’s weiter Richtung Zielgerade: Motorhead wird bemüht ("Ace of Spades"), die Beatles mit "Helter Skelter" und die wohl unvermeidliche Coverversion von "Smoke on the water" Deep Purple). Die vier Musiker im gestandenen Alter von 40 Jahren an aufwärts lassen nichts anbrennen. Nur Nigel Sharpe, der bei Willi Dixons "Hoochie Coochie Man" den Leadgesang übernimmt, hätte man diesen Part öfters gewünscht.

    Von unserem Redakteur Harald Gebhardt

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