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Koblenz

502 Strohballen für die Buga Koblenz

Die Arbeit „Stroh-Klang-Bauten“ der Künstlergemeinschaft Bernd Bleffert und Herbert Hofer aus Trier hat den Kunstwettbewerb „Verweilen, Schauen & Blickbeziehungen“ gewonnen, zu dem die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz aufgerufen hat.

Koblenz – Die Arbeit „Stroh-Klang-Bauten“ der Künstlergemeinschaft Bernd Bleffert und Herbert Hofer aus Trier hat den Kunstwettbewerb „Verweilen, Schauen & Blickbeziehungen“ gewonnen, zu dem die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz aufgerufen hat.

Die Künstlergemeinschaft schlägt für drei am Rhein gelegene Standorte der Buga Rauminstallationen mit Strohballen vor, die sowohl vom plastischen als auch vom klanglichen Blickpunkt Verwandlung symbolisieren sollen. Stroh als einziges Material der drei Kunstobjekte sorgt für eine einheitliche Linie, die gleichzeitig durch die unterschiedlichen Standorte und die jeweilige Gestaltung verändert wird, heißt es bei der Buga.

„Das Preisgericht war begeistert von der Idee, die Mole am Pfaffendorfer Hafen künstlerisch zu bespielen und gleichzeitig Bezug zur gegenüberliegenden Rheinstufenanlage am Kurfürstlichen Schloss zu nehmen. So wird eine neue Beziehung beider Rheinseiten hergestellt“, so Jurorin Ulrike Kirchner, Leiterin Planung und Ausstellungskonzeption der Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH. Insgesamt 502 Strohballen verwenden die Künstler an den Standorten Rheinstufenanlage, Baumtasche am Konrad-Adenauer-Ufer und Mole Pfaffendorfer Hafen.

Insgesamt reichten 36 Künstler Ihre Arbeiten zu dem Wettbewerb ein. Das Preisgericht bestand aus Vertretern der Stadt Koblenz, der Landes Rheinland-Pfalz sowie der berufsständischen Vertretung der Künstlerinnen und Künstler (BKK) und der regionalen Künstlergruppe Arbeitsgemeinschaft Mittelrhein-Künstler (AKM). Die Juroren lobten die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten und regten an, diese in Form einer Ausstellung der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Der prämierte Siegerentwurf wird Anfang 2011 umgesetzt und im Rahmen der Bundesgartenschau Koblenz 2011 zu sehen sein.

Die Bundesgartenschau Koblenz 2011 lobte Anfang des Jahres den rheinlandpfalzweiten Wettbewerb aus. Ziel und Aufgabe war es, ein Kunstkonzept für die beiden Rheinufer und eventuell zusätzlich für den Festungshang Ehrenbreitstein mit entsprechenden Arbeiten für drei Standorte zu entwickeln. Für die Künstler galt es, Momente des Verweilens, Schauens und Schaffens von Blickbeziehungen zu gestalten. Neben der inhaltlichen Vernetzung der Orte und deren Kunstobjekte miteinander sollte auch räumlich die Idee der Blickbeziehungen aufgegriffen werden. Hintergrund für den Wettbewerb ist die Umgestaltung großflächiger Areale am Konrad-Adenauer-Ufer zu Promenaden, die die Fußgänger zum Flanieren und zum Kunstgenuss einladen sollen.

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