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„Tom of Finland“: Blick auf Schwulenikone Touko Laaksonen

Ständige Angst vor Denunziation und Verfolgung – die Heimkehr von der Front bringt Touko Laaksonen nicht wirklich den erhofften Frieden. Im Finnland der Fünfzigerjahre macht er sich als Schwuler strafbar.

Tom of Finland
Der Film erzählt von den schwierigen Umständen, mit denen Homosexuelle im Finnland der 1950er Jahre zu recht kommen mussten.
Foto: Josef Persson/MFA – dpa

Berlin (dpa). Es geht in diesem Film des Regisseurs Dome Karukoski um eine der wichtigsten Figuren der Schwulen-Kultur überhaupt. Unter dem Pseudonym „Tom of Finland“ konnte der vor 26 Jahren gestorbene finnische Künstler Touko Laaksonen mit seinen homoerotischen Bildern weltweit auf sich aufmerksam machen.

Karukoski erzählt uns nun in seinem Biopic auch vom Leben des Mannes hinter dem Pseudonym. Von den schwierigen Umständen etwa, mit denen Homosexuelle im Finnland der 1950er Jahre irgendwie zu recht kommen mussten.

Der Film hat 2017 bereits das Göteborg Film Festival eröffnet, wo er auch mit einem Preis bedacht wurde. In Deutschland präsentiert wurde „Tom of Finland“ erstmals beim Filmfest München.

Tom of Finland, Finnland/Schweden/Dänemark/Deutschland/Island/USA 2017, 115 Min., FSK ab 12, von Dome Karukoski, mit Pekka Strang, Lauri Tilkanen, Jessica Grabowsky

Tom of Finnland

/starline/kino/filmstarts/
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