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    Kommentar: Anne Spiegel muss verkaufen lernen

    Einst war Anne Spiegel der unangefochtene Jungstar der Grünen. Schon als Fraktionsvize wurde sie hoch gehandelt, erst recht als jüngste Ministerin im rot-gelb-grünen Kabinett. Die Aufsteigerin aus der Pfalz schien als grüne Spitzenkandidatin für die nächste Landtagswahl gesetzt. Doch inzwischen mehrt sich die Kritik. Anne Spiegel muss kämpfen, vielleicht zum ersten Mal in ihrem politischen Leben.

    Dietmar Brück kommentiert.
    Dietmar Brück kommentiert.
    Foto: Jens Weber

    Dietmar Brück zur Debatte um Ministerin Anne Spiegel

    Spiegels liberale Integrations- und Flüchtlingspolitik bleibt ein Reizthema – zumal im Bundestagswahlkampf. Die Opposition hat sich auf die 36-Jährige eingeschossen. Diese macht ihren Gegnern deren Demontageversuche allerdings viel zu leicht. Sie positioniert sich nur verhalten, braucht zu lange, bis sie in einer kontroversen Debatte sichtbar wird. Ständig brennt irgendwo etwas an. Spiegels inhaltliche Standhaftigkeit, die ihre Stärke sein könnte, wird kaum sichtbar. Politik lebt eben nicht nur vom Inhalt, sondern auch von der Verkaufe. Ihr Marketingtalent muss die grüne Ministerin erst noch unter Beweis stellen.

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