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    Wiesbaden

    Serbischer Film siegt bei Osteuropa-Filmfest

    Der serbisch-kroatische Spielfilm «Niemandskind/Nicije dete» hat den Hauptpreis beim Osteuropa-Filmfest goEast in Wiesbaden gewonnen.

    Das Erstlingswerk von Regisseur Vuk Rsumovic erzählt vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs in Ex-Jugoslawien von einem Findelkind, das mit den Wölfen aufgewachsen ist. «Der Film überzeugt sein Publikum durch eine starke Geschichte über einen Jungen, der vom Tier zum Menschen zivilisiert wird, während die Welt um ihn herum sich in die Gegenrichtung entwickelt», erklärte die Jury zur Preisverleihung am Dienstagabend.

    Bei der 15. Ausgabe des Festivals für den mittel- und osteuropäischen wurden 100 Filme aus 30 Ländern gezeigt. Das tschechisch-slowakische Boxerdrama «Koza» von Ivan Ostrochovsky erhielt den Preis der Internationalen Filmkritik FIPRESCI und den Preis der Stadt Wiesbaden für die beste Regie. Insgesamt wurden 21 500 Euro an Preisgeldern vergeben.

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