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Oscar-Preisträger Gary Oldman wird Regisseur

Als Winston Churchill hat Gary Oldman in diesem Jahr einen Oscar gewonnen. Jetzt versucht sich der Schauspieler als Regisseur. Er plant ein Projekt über einen Fotografie-Pionier.

Gary Oldman
Demnächst auch hinter der Kamera: Gary Oldman.
Foto: Jordan Strauss/Invision/AP – dpa

Los Angeles (dpa). Nach seinem Oscar-Gewinn für das Polit-Drama „Die dunkelste Stunde“, in dem Gary Oldman als Winston Churchill glänzt, will der Brite nun auch hinter der Kamera stehen.

Als Regisseur und Schauspieler werde Oldman (60) das biografische Drama „Flying Horse“ auf die Leinwand bringen, berichtete das Branchenportal „Deadline.com“. Das Drehbuch für den Film über den britischen Pionierfotografen Eadweard Muybridge (1830-1904) hatte Oldman schon vor einigen Jahren geschrieben.

Muybridge lebte in Kalifornien, als er Ende der 1880er Jahre durch seine revolutionären Bildtechniken, etwa Serienaufnahmen von Tieren in Bewegung, berühmt wurde. Für Schlagzeilen sorgte auch sein Privatleben. 1874 erschoss er den Liebhaber seiner Frau, die aus der Affäre einen Sohn hatte. Im anschließenden Gerichtsverfahren wurde er freigesprochen.

Dies wäre Oldmans zweite Regiearbeit. Seinen Debütfilm – die düstere Sozialstudie „Nil by Mouth“ – hatte er 1997 bei den Festspielen in Cannes vorgestellt.

Oldman soll derzeit auch über eine Rolle an der Seite von Meryl Streep in dem geplanten Drama „The Laundromat“ verhandeln. Steven Soderbergh ist als Regisseur an Bord.

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