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Nürnberg

Oppenheimer-Doku eröffnet Menschenrechts-Filmfest

dpa

Das Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte wird in diesem Jahr mit Joshua Oppenheimers Dokumentation «The Look of Silence» eröffnet. Der US-amerikanische Filmregisseur erhält zudem den Ehrenpreis des Festivals, wie die Veranstalter mitteilten.

Joshua Oppenheimer
Joshua Oppenheimer will nach Nürnberg kommen.
Foto: Andrea Merola – dpa

Sein Film erzählt von den grausamen Massakern in Indonesien Mitte der 60er Jahre. Oppenheimer habe Mörder und Machthaber vor die Kamera gebracht, indem er vorgab, für einen Spielfilm über ihre heroischen Taten zu recherchieren. Nach dem indonesischen Militärputsch 1965 seien eine Million vermeintliche Kommunisten umgebracht worden. Die Täter wurden nie bestraft.

Oppenheimer will den Preis persönlich bei der Eröffnung am 30. September in der Nürnberger Tafelhalle entgegennehmen. Sein mehrfach ausgezeichneter Film startet einen Tag später in den deutschen Kinos.

Die neunte Ausgabe des nach Veranstalterangaben größten deutschen Menschenrechtsfilmfestivals dauert bis zum 7. Oktober. Seit 1999 präsentiert es alle zwei Jahre internationale Filme.

Filmfestival der Menschenrechte

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