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    Berlin

    Neu auf DVD: Psycho-Thriller «Babycall» mit Noomi Rapace

    «Ich sehe Dinge, die nicht wahr sind. Und ich weiß nicht, was ich machen soll», sagt Anna (Noomi Rapace) irgendwann in dem Psycho-Thriller «Babycall» (jetzt auf DVD). Hört sie wirklich furchterregende Schreie aus einer Nachbarwohnung? Ist der Mord, den sie beobachtet hat, wahrhaftig passiert?

    Babycall
    Trostlos: Annas neues Zuhause.
    Foto: 4 ½ – DPA

    Man kennt die Schwedin Noomi Rapace als widerborstige Hacker-Heldin, als Computer-Punklady in der Verfilmung von Stieg Larssons «Millennium»-Trilogie («Verblendung», «Verdammnis», «Vergebung»). Doch die 33-Jährige ist keinesfalls auf einen Frauentyp festgelegt. Wie wandelbar sie ist, zeigt die Skandinavierin in «Babycall» (Regie: Pål Sletaune). Für ihre Rolle in dem Psycho-Thriller gewann sie beim Filmfest Rom den Preis als beste Schauspielerin.

    Um Schutz vor ihrem gewalttätigen Ehemann zu suchen, zieht Anna mit Hilfe des Jugendamts in einen anonymen Wohnblock in Oslo. Die Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit haben sie misstrauisch werden lassen: Anna schottet sich ab, zieht stets alle Vorhänge zu. Um ihren Sohn Anders auch im Schlaf schützen zu können, kauft sie ein Babyphone.

    Gleich in der ersten Nacht schreckt sie prompt hoch: Laute Schreie dringen aus der Funkanlage! Wird ihr Sohn ermordet? Aber als sie zu Anders rennt, schläft der tief und fest. Anna stellt Nachforschungen an. Ein Verkäufer im Elektronikmarkt gibt ihr einen wichtigen Hinweis: Das Babyphone könnte auch Geräusche eines anderen Geräts übermittelt haben, irgendwo aus ihrem Wohnblock. Fieberhaft sucht Anna die Quelle der Wehlaute. Doch dabei wird ihr plötzlich klar, dass sie Dinge sieht, die andere nicht sehen. Wird sie etwa verrückt? Aber warum ist Blut auf einer Zeichnung von Anders? Ist die Gefahr doch real? Sie nimmt ihre Umwelt jedenfalls immer bedrohlicher wahr – und schützt ihren Sohn und sich selbst mit allen Mitteln.

    «Babycall» erzählt diesen Plot konsequent aus der Perspektive von Anna. Die Spannung gründet auf den verschiedenen Ebenen ihrer fragwürdigen Wahrnehmung. Dieses Verwirrspiel macht die Panik der jungen Mutter spürbar und versetzt die Zuschauer in eine Zwischenwelt voller Zweifel: Ist das, was sie durch Annas Augen sehen, Halluzination oder Wirklichkeit?

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