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    Berlin

    Gruselig: «Paranormal Activity 3» auf DVD

    «Paranormal Activity» hat Geschichte geschrieben: Der erste Teil der Horrorfilm-Reihe ist einer der finanziell erfolgreichsten Filme der Kinogeschichte geworden. Bei Produktionskosten von geradezu lächerlichen 15 000 Dollar spielte er fast 200 Millionen ein.

    «Paranormal Activity 3»
    Das Böse schläft nie.
    Foto: Paramount - DPA

    Der zweite Teil kostete schon drei Millionen Dollar und brachte 177 Millionen zurück. Für Film Nummer drei wurden nun fünf Millionen ausgegeben - immer noch verschwindend gering. Weltweit spielte er über 200 Millionen ein. «Paranormal Activity 3» ist jetzt auf DVD/Blu-ray erschienen. Ein vierter Teil ist für Ende des Jahres angekündigt.

    «Paranormal Activity» ist eine Schöpfung des Israeli Oren Peli, der als Videospiel-Programmierer nach Kalifornien gekommen war. In San Diego zog er mit seiner Freundin in ein Haus ein. Dort brachte ihn manch merkwürdig knarrende Tür auf die Filmidee. Er schrieb das Drehbuch, ließ 2006 in seinem Haus mit Mini-Crew binnen sieben Tagen drehen und machte den Schnitt danach selbst am Computer. Peli schickte den fertigen Film zu kleinen Filmfestivals, wurde bei Produzenten vorstellig und ließ sich auch von Absagen nicht entmutigen. Seine Beharrlichkeit wurde schließlich belohnt...

    Ein semiprofessioneller Streifen, der gewissermaßen als «Home-Video» aufgenommen worden war, wurde zum Kassenschlager - für den jungen israelischen Filmemacher ging damit wohl sein «American Dream» in Erfüllung. Den Regie-Stuhl überlässt Peli inzwischen anderen, aber als Drehbuchautor und Produzent ist er weiterhin eng mit der übersinnlichen Welt verbunden.

    Die DIY-Ästhetik herrscht auch bei «Paranormal Activity 3» vor, das als Prequel der Reihe verkauft wird und erklärt, wie das Böse in die Welt der kleinen Mädchen Katie und Kristi kam. Da knarzt der Boden, Türen schlagen plötzlich zu, geheimnisvolle Zeichen tauchen auf: Die Regisseure Henry Joost und Ariel Schulman fahren das ganze Geisterhaus-Repertoire auf, halten dabei die Spannung hoch, ohne sich in blutige Details zu verlieren. «Paranormal Activity 3» ist mehr Psychoschocker als Horrorfilm.

    Und doch lauert überall das Böse, dem der Vater der beiden Mädchen fanatisch mit zahlreichen Videokameras auf der Spur ist. Diese nicht selten wackeligen Aufnahmen bestimmen auch im dritten Teil den Look und die Perspektive des Films. Ist da wirklich etwas? Der Blick des Zuschauers bleibt permanent gebannt : Schau genau hin! Wo ist der Geist? Am Schluss lauert der Tod.

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