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Filmfestival Mannheim-Heidelberg setzt auf Newcomer

Mannheim/Heidelberg (dpa) – Newcomer aus aller Welt stehen von Donnerstag (31. Oktober) an im Mittelpunkt des 62. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg.

Festivaldirektor Michael Kötz setzt nach eigenen Worten auf eher unbekannte Regisseure als Alternative zum «Einheitsbrei der multinationalen Filmkonzerne». Die Festivaljury ist mit dem ungarischen Regisseur Istvan Szabo («Mephisto») hochkarätig besetzt.

Unter dem Motto «Jeder eine Geschichte» sind bis zum 10. November in Mannheim und Heidelberg 8 internationale Premieren, 4 Europa- und 24 Deutschlandpremieren zu sehen. Zur Eröffnung in Heidelberg läuft die schwedisch-isländische Produktion «Hemma – Home» des Schweizer Regisseurs Maximilian Hult. Darin lernt eine frustrierte junge Frau ihre unkonventionelle Großmutter kennen – und erlangt ihre Lebenslust wieder.

Die Reihe «Internationale Entdeckungen» zeigt Filme aus Ländern wie Litauen, Aserbaidschan, Argentinien, Israel und Irland. Für den Hauptpreis «Newcomer des Jahres» stehen 17 Filme im internationalen Wettbewerb. Insgesamt sind diesmal 46 Produktionen zu sehen.

Das Filmfestival ist nach eigenen Angaben eines der ältesten weltweit und das zweitälteste in Deutschland. Entdeckt worden seien dort heutige Regie-Größen wie Jim Jarmusch, Thomas Vinterberg, Rainer Werner Fassbinder und Wim Wenders.

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