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    Karlsruhe

    «Dokka»: Die neue Lust an der Dokumentation

    Das neugegründete Festival «Dokka» in Karlsruhe widmet sich neben Dokumentarfilmen auch Hördokumentationen und dokumentarischen Installationen.

    Jeremy Scahill
    Jeremy Scahill kommt nach Karlsruhe.
    Foto: Britta Pedersen - DPA

    Diese spartenübergreifende Kombination sei ein Novum in der deutschen Festivallandschaft, sagte Initiator Nils Menrad am Dienstag in Karlsruhe. Zu ihrer Premiere hat die «Dokka» (28. Mai - 1. Juni) einen Schwerpunkt zum Thema «Recht und Gerechtigkeit».

    Im Wettbewerb sind 20 Arbeiten, die unter fast 290 eingesandten Produktionen ausgewählt wurden. Die Beiträge kommen neben Deutschland auch aus der Schweiz, Österreich und Frankreich. Der Hauptpreis ist mit 1000 Euro dotiert.

    Gezeigt wird beispielsweise der Dokumentarfilm «Women Workers», der sich Näherinnen bei der Arbeit in Fabriken rund um den Globus widmet. Zu Gast ist der Autor und Dokumentarfilmer Jeremy Scahill mit seinem Oscar-nominierten Dokumentarfilm «Schmutzige Kriege».

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