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    Berlin

    «Die Legende von Aang» auf DVD

    US-Regisseur M. Night Shyamalan (40) hat das Glück verlassen - und das schon vor einiger Zeit. Mit «The Sixth Sense» hatte er vor elf Jahren neue Maßstäbe gesetzt und das Mystery-Genre revolutioniert. Seitdem läuft er seinem Erfolg hinterher.

    «Die Legende von Aang»
    Noah Ringer ist Aang.

    Geschätzte 150 Millionen Dollar hat sein letzter Film «Die Legende von Aang» laut «Imdb.com» gekostet, und das Start-Wochenende begann mit einem Einspielergebnis von fast 52 Millionen Dollar in den USA auch recht verheißungsvoll. Danach ging es aber kontinuierlich bergab. Ganz offensichtlich haben die vielen schlechten Kritiken Wirkung gezeigt. In den USA wurde der Film förmlich in der Luft zerrissen.

    Als durchschnittlicher Fantasy-Streifen mit ein paar hübschen Effekten funktioniert «Die Legende von Aang» (jetzt auf DVD erschienen) aber schon, einen überzeugenden Spannungsbogen kann M. Night Shyamalan jedoch über die ganzen 100 Minuten nicht wirklich aufbauen.

    Der Titel «Avatar» war schon an James Camerons Fantasy-Spektakel vergeben. Für seine Realverfilmung der animierten TV-Serie «Avatar - Der Herr der Elemente» wählte der amerikanische Regisseur M. Night Shyamalan deshalb den Namen «Die Legende von Aang».

    Der Held der Geschichte ist der zwölfjährige Junge Aang. Als neuer Avatar soll er die vier Elemente Wasser, Luft, Erde und Feuer im Gleichgewicht halten, die vier gänzlich unterschiedliche Nationen symbolisieren. Doch die Feuer-Nation hat einen brutalen Krieg gegen den Rest der Welt angezettelt. Alle Hoffnung ruht nun auf dem Avatar, dem Herrscher der Elemente, der als Einziger die Katastrophe abwenden kann.

    Doch Aang, gespielt von Noah Ringer, ist noch nicht so weit. Er beherrscht zwar das Element Luft, doch die anderen Elemente sind ihm bislang fremd. Deshalb schließt er sich der Wasserbändigerin Katara (Nicola Peltz) und ihrem Bruder Sokka (Jackson Rathbone, «Twilight») an. Früher als erwartet, müssen sich die drei ihrem Widersacher stellen: Prinz Zuko. Dev Patel («Slumdog Millionär») spielt diesen Sohn des Anführers der Feuernation allerdings nicht so, dass man um das Wohl der Welt fürchten müsste.

    Einzig Noah Ringer als Aang überzeugt in seiner Rolle. Wo die Action-Figuren in anderen Filmen die Spezialeffekte und Kampfszenen ganz locker aus der Hüfte beherrschen, sieht man seinem Aang die meditative Konzentration und Anstrengung an, aus der mörderische Stürme und emporsteigende Wasserfontänen entstehen.

    Beeindruckender als die vorhersehbare Geschichte sind die Schauplätze der spektakulären Kämpfe - die gigantischen und zugleich filigranen Gebäude der Metropole der Wasser-Nation im ewigen Eis zum Beispiel. Es sei ihm wichtig gewesen, auch an glaubhaften, realen Orten zu drehen, sagte Shyamalan über die Dreharbeiten in Grönland.

    «Die Legende von Aang» sollte Auftakt einer Filmtrilogie sein. Man wird sehen...

    Die Legende von Aang

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