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Boston

Woods-«Alarm»: Warten auf Comeback des Golf-Königs

Der Hype um das Comeback von Tiger Woods wird immer verrückter: Seit der Golf-König wieder regelmäßig trainiert, haben die Verantwortlichen der US-PGA-Tour «Woods»-Alarm gegeben.

Comeback
Der US-amerikanische Golfer Tiger Woods beim Presidents Cup 2009.

Alle Turnierdirektoren wurden informiert, auf deren Veranstaltungen sich der Superstar wie allgemein erwartet auf das US-Masters (8. – 11. April) vorbereiten könnte. Die PGA muss und möchte ein mögliches Chaos verhindern, das bei der Rückkehr des besten Golfers der Welt entstehen könnte. Allein die Pressezentren sind üblicherweise mit bis zu 500 Journalisten überfüllt, wenn «Tiger» spielt. Nach dem Dauerrummel dürften diese Zahlen noch um einiges übertroffen werden.

Am 28. Februar kehrte Woods von seiner mehrwöchigen Therapie aus Arizona zurück und wurde seitdem in der Nähe seiner Villa in Isleworth/Florida bereits des öfteren beim Training gesehen. Auch Spezialtrainer Hank Haney ließ er einfliegen. Prompt wurden Gerüchte gestreut, der 34-Jährige könnte beim Invitational in Orlando vom 25. bis 28. März sein Comeback geben. Schließlich ist es das einzige Turnier, das Woods in seiner Karriere schon sechsmal gewonnen und noch nie verpasst hat. Zudem ist er Titelverteidiger.

«Bisher wissen wir nichts Genaues. Tiger hat bis zum 19. März Zeit, um sich anzumelden. Aber wir hatten viele Anrufe, jede Menge Interessenten, und wir haben sogar einige Tickets verkauft», sagte Turnier-Direktor Scott Wellington. Er ist auf einen möglichen Fan- und Medienansturm vorbereitet und hat zusätzliche Sicherheitskräfte abrufbereit – denn Woods pflegt gerne seine Marotte und meldet sich erst kurz vor Fristablauf an.

Wahrscheinlicher scheint jedoch, dass sich Woods erst beim Masters, dem ersten Major der Saison, auf der großen Bühne zurückmeldet. Für die «New York Times» wäre es eine «logische Rückkehr»: Große Sicherheitsvorkehrungen, strenge Kontrolle über die Vergabe der Eintrittskarten, leicht zu kontrollierende Ein- und Ausgänge und nicht zuletzt ein äußerst fachkundiges Publikum, das weiß, wie man sich beim bedeutendsten Golfturnier der Welt verhält.

Woods selbst schweigt. Der Superstar soll wieder mit seiner Frau Elin Nordegren und den Kinder zusammengezogen sein. Ein Turnier hat er seit dem 82. Erfolg seiner Karriere am 15. November in Australien nicht mehr gespielt. Bei seinem einzigen öffentlichen Auftritt am 19. Februar hatte er lediglich angekündigt, dass er zurückkommen werde und nicht ausschließen wolle, dass es noch in diesem Jahr sein könne. Woods bereitet sich nicht nur auf sein sportliches, sondern auch auf sein mediales Comeback vor. Diverse US-Quellen berichteten übereinstimmend, dass er den ehemaligen Pressesprecher des Weißen Hauses, Ari Fleischer, engagiert haben soll. Fleischer gilt als Experte in Sachen Medien-Training.

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