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    Kaymer verpatzt Auftakt in Dubai – Duell um Spitze

    Deutschlands Golfstar Martin Kaymer hat den Auftakt der Dubai World Championship verpatzt. Im Schatten des Duells der Weltranglisten-Führenden Luke Donald und Rory McIlroy um Platz eins in der europäischen Geldrangliste kam er mit seiner 73er Runde auf Platz 35.

    Rückschlag
    Die erste Runde beim Saisonfinale in Dubai lief für Martin Kaymer alles andere als perfekt.
    Foto: Luis Forra - DPA

    Die Chancen auf einen warmen Geldregen bei dem mit insgesamt 15 Millionen Dollar dotierten Abschlussturnier am Persischen Golf sind für den 26-jährige Rheinländer gesunken. Seinen Titel als bester Golfprofi Europas von 2010 kann der Weltranglisten-Vierte ohnehin nicht verteidigen. Dafür hat sich der Nordire McIlroy auf dem Par-72-Kurs des Jumeirah Golf Estates GC mit 66 Schlägen auf dem dritten Rang hervorragend in Position gebracht.

    Der englische Branchenführer Donald patzte für seine Verhältnisse mit einer Par-72-Runde ebenfalls und landete auf Platz 26 unter den 58 führenden Profis im Europa-Geldranking. Die beste Runde des Tages gelang dem Schweden Peter Hanson (64).

    «Die letzten Wochen waren relativ anstrengend mit der ganzen Reiserei, da ich in China und auch in Südafrika war. Aber es ist die letzte Woche im Jahr, für die ich mich motivieren sollte - und auf jeden Fall auch motivieren kann. Mal sehen, wo ich am Sonntag landen werde», hatte Kaymer vor dem ersten Abschlag gesagt.

    Ein Platz «an der Sonne» am Persischen Golf lohnt sich aber auch für Kaymer trotzdem. Im Prämien-Topf liegen insgesamt 15 Millionen Dollar (11,2 Millionen Euro), die am Ende des Sonntags unter den 60 erfolgreichsten Golfprofis der Europa-Tour ausgespielt werden.

    Für den Turniererfolg erhält der Sieger nach vier Runden 1,125 Millionen Dollar (910 348 Euro). Der Gesamtsieg im «Race to Dubai» wird mit einem Bonus von 1,5 Millionen Dollar (1,119 Million Euro) belohnt und für die ersten 15 im Geldranking werden allein 4,4 Millionen Euro anteilig ausgeschüttet.

    «Diese Jahr kann ich maximal nur Zweiter werden. Aber gut: Zweiter wäre trotzdem eine tolle Saison», meinte Kaymer, der nach zwölf Pars in Serie die Schlusslöcher mit einem Birdie, aber zwei Bogeys beendete. Sichtlich geknickt packte der Major-Sieger sein Arbeitsgerät ein. Mit 2,830 264 Millionen Euro Preisgeld-Prämien liegt er bisher hinter den Ryder Cup-Kollegen Donald (3,856 394) und McIlroy (3,066 606).

    «Es ist das letzte Turnier im Jahr und danach habe ich sechs Wochen frei. Von daher werde ich mich noch einmal voll motivieren können. Ich bin hier, um das Turnier zu gewinnen», machte sich Kaymer Mut. Aber der Fokus in Dubai liegt klar auf dem brisanten britischen Duell: Sollte McIlroy eine Woche nach dem Sieg in Hongkong auch in Dubai gewinnen, dürfte Donald nicht schlechter als auf Rang neun einkommen. Sonst würde der 38-Jährige den 22-jährigen Youngster im Gesamtklassement an sich vorbeiziehen lassen müssen.

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