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Kohler

Kaymer mit gutem Start – Auch Woods im Soll

dpa

Martin Kaymer packte nach einer gelungenen 72-er Auftaktrunde bei der US PGA Championship zufrieden seine Golf-Tasche, und auch Tiger Woods hatte endlich wieder Grund zum Lachen.

Energisch
Martin Kaymer hofft auf den Cut.

Nebel
Dicker Nebel verhögerte den Beginn der Veranstaltung um mehr als drei Stunden.

Mit 71 Schlägen gelang dem Weltranglisten-Ersten aus den USA ein verheißungsvoller Start in das vierte und letzte Major-Turnier des Jahres in Kohler/Wisconsin. «Ich habe heute zu gut gespielt, um nicht unter Par zu bleiben», stellte Woods erleichtert fest.

Gut?
Tiger Woods schaut nach seinem Abschlag dem Flug des Balles hinterher.

Dicker Nebel hatte den Beginn der mit 7,5 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung um mehr als drei Stunden verzögert. Danach startete Kaymer furios. Ein Eagle und ein Birdie gelangen ihm an den ersten drei Löchern. «Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir Rückenwind, das war einfacher zu spielen», meinte Kaymer.

Sonnenschutz
Martin Kaymer schützt sich für einen besseren Überblick mit der Hand vor der Sonne Wisconsins.

In der Folge verspielte der 25-Jährige aus Mettmann mit drei Bogeys eine noch bessere Ausgangsposition, war darüber jedoch nicht traurig. «Ab der 14 ging es zurück Richtung Clubhaus und gegen den Wind. Damit hatte ich in der Folge zu kämpfen und habe einige Schläge verloren. Dennoch bin ich mit der Runde zufrieden. Ich habe auf die Konkurrenz nichts verloren», bilanzierte er und fügte kämpferisch hinzu: «Wenn ich drei solide Runden wie heute spiele und einen Ausreißer nach oben mit vier unter Par einstreue, kann ich am Ende ganz vorne dabei sein.»

Hanglage
Die Schatten der Zuschauer fallen auf das Grün, während Ernie Els die Lage seines Balles analysiert.

Aufgrund der Start-Verzögerung beendeten lediglich 78 der 156 Teilnehmer die erste Runde, die wegen Dunkelheit abgebrochen wurde. Mit 68 Schlägen teilten sich der Amerikaner Bubba Watson und der Italiener Francesco Molinari die Führung. Mit vier unter Par kehrten auch Ernie Els aus Südafrika (14 Löcher) sowie die Amerikaner Nick Watney (11) und Matt Kuchar (14) ins Clubhaus zurück.

Maßnahme
Rickie Fowler überprüft mit Hilfe seines Schlägers und des Caddies die Lage seines Balles.

Woods hatte seine Runde zu diesem Zeitpunkt längst beendet. Wie Kaymer war er mit drei Birdies an den ersten vier Löchern glänzend gestartet, leistete sich in der Folge aber ebenfalls drei Bogeys. Erst am 18. Loch schaffte Woods ein weiteres Birdie. «Es war ein tolles Gefühl, diesen Putt gemacht zu haben. Es wäre enttäuschend und frustrierend gewesen, wenn ich eine Par-Runde gespielt hätte», sagte Woods.

Kniefall
Ross McGowan geht für den besseren Blick am Rande des Grüns in die Knie.

Seit 270 Wochen ist der 34-Jährige ununterbrochen die Nummer eins der Golfwelt. Doch sein Status ist längst ins Wanken geraten. Nicht einmal ein Platz im amerikanischen Ryder-Cup-Team scheint ihm mehr sicher, nachdem er vor wenigen Tagen als Vorletzter beim WGC Invitational in Ohio das schlechteste Ergebnis seiner Karriere abgeliefert hatte. Entsprechend erleichtert meinte er augenzwinkernd: «Willkommen beim Golf.»

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