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    Boston

    Kaymer im Cut, aber Aus auf US-Tour rückt näher

    Nur ein einziger Schlag mehr und das Golf-Abenteuer in den USA wäre für Martin Kaymer vorzeitig zu Ende gegangen.

    Noch dabei
    Martin Kaymer hat in Boston den Cut gerade so geschafft.
    Foto: Justin Lane - DPA

    Stundenlang musste Deutschlands Nummer eins beim Turnier in Boston um den Cut zittern, ohne dass er selbst noch ins Geschehen eingreifen konnte. Kaymer war früh in seine zweite Runde gestartet und hatte eine 72 auf seiner Scorekarte unterschrieben. Am Ende des Samstags reichte es für den 28-Jährige aus Mettmann mit insgesamt 141 Schlägen gerade so für den geteilten 67. Rang. Die Qualifikation für die Schlussrunden im TBC Boston war gesichert, doch das Saisonende auf der US-Tour rückt für den zweimaligen Ryder-Cup-Sieger immer näher.

    Spitzenreiter
    Sergio Garcia führte das Turnier in Boston nach zwei Runden an.
    Foto: CJ Gunther - DPA

    Kaymer muss in den beiden nächsten Runden überragendes Golf spielen, damit er sich im FedExCup-Ranking noch unter die Top 70 spielen kann, die sich für das dritte Playoff-Turnier in Lake Forest qualifizieren. Seine derzeitige Platzierung würde nur zu Rang 95 reichen. Nur eine Top-Platzierung in Boston garantiert ihm den Verbleib im Rennen um den Zehn-Millionen-Dollar-Jackpot, ansonsten ist für Kaymer die erste Saison als vollständiges Mitglied auf US-PGA-Tour beendet.

    Geliebter Feind
    Tiger Woods spielte mit Phil Mickelson in einem Flight.
    Foto: CJ Gunther - DPA

    Kaymers Ryder-Cup-Kollege Sergio Garcia sollte die Reise nach Lake Forest buchen können. Der Spanier spielte eine famose 64er-Runde auf dem Par-71-Platz. Mit 129 Schlägen übernahm «El Nino» nach zwei Runden die Spitze bei der mit acht Millionen Dollar dotierten Veranstaltung vor Roberto Castro aus den USA und dem Schweden Henrik Stenson (beide 130). Eigentlich wollte der Iberer in dieser Woche pausieren, doch als nur 55. in der FedExCup-Wertung wollte er auf Nummer sichergehen, um die Qualifikation für die dritte Playoff-Station nicht aufs Spiel zu setzen. «16 Spieler hätten mich mit guten Leistungen leicht überholen können. Deshalb haben wir uns entschieden, hier an den Start zu gehen», sagte Garcia. «Das ist anstrengend, denn fünf Turniere nacheinander zu spielen, mag ich eigentlich nicht so gerne.»

    Neben der Bahn
    Phil Mickelson verfehlte oft das Fairway.
    Foto: CJ Gunther - DPA

    US-Star Phil Mickelson, der nach der ersten Runde noch in Führung lag, spielte sich am Samstag kreuz und quer über den Parkland-Kurs und rettete eine 71 ins Clubhaus. «Ich habe schrecklich gespielt», gestand der fünfmalige Majorsieger, der nach Ausflügen in die Wälder von Massachusetts mit 134 Schlägen auf den neunten Platz abrutschte. Superstar Tiger Woods ist weiter in Lauerstellung: Dem Weltranglistenersten und zweimaligen FedExCup-Sieger gelang an der Seite seines «Intimfeindes» Mickelson eine gute 67er-Runde und verbesserte sich mit 135 Schlägen auf den 20. Rang.

    Bunkerspiel
    Phil Mickelson ist ein Meister des Bunkerspiels.
    Foto: CJ Gunther - DPA

    Nach dem Turnier in Boston geht die Playoff-Serie für die 70 Besten vom 12. bis 15. September in Lake Forest im US-Bundesstaat Illinois weiter, ehe zum Abschluss die Top 30 bei der Tour Championship in Atlanta (19. - 22. September) um den Zehn-Millionen-Dollar-Jackpot spielen.

    Beständig
    Henrik Stenson spielte auch in Boston wieder ein starkes Turnier.
    Foto: CJ Gunther - DPA

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