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    Johnson wieder in Bestform: Sieg im Duell mit Spieth

    US-Golfer Dustin Johnson findet nach seinem Treppensturz zurück zur Bestform und gewinnt das Auftaktturnier der FedEx-Cup-Playoffs. Im Stechen setzt sich der 33-Jährige gegen Landsmann Jordan Spieth durch. Dabei lag Spieth scheinbar komfortabel in Führung.

    Golf-Weltranglisten-Erster
    Dustin Johnson gewann das Turnier in Old Westbury.
    Foto: Adam Hunger – dpa

    Old Westbury (dpa) – Mit dem fulminanten ersten Turniersieg seit seinem folgenschweren Treppensturz hat sich US-Golfer Dustin Johnson wieder in die beste Position für einen großen Zahltag zum Saisonende gebracht.

    Nach einer sensationellen Aufholjagd und dem Erfolg im Stechen beim Auftaktturnier der diesjährigen FedEx-Cup-Playoffs übernahm Johnson die Spitze der FedEx-Cup-Punktewertung. Der Spieler, der zum Abschluss der vier Playoff-Turniere das Tableau anführt, darf eine satte Bonuszahlung von zehn Millionen Dollar einstreichen.

    Auf der spannenden Schlussrunde beim Northern-Trust-Turnier auf dem Glen Oaks Club im US-Staat New York machte der Weltranglisten-Erste fünf Schläge Rückstand auf den letzten neun Löchern wett und bezwang seinen Landsmann Jordan Spieth im Stechen am ersten Extra-Loch.

    Der 33-Jährige durfte damit wieder strahlen, nachdem er sich bei seinem Sturz unmittelbar vor dem Masters Anfang April eine Rückenverletzung zugezogen hatte. Die Verletzung kostete Johnson nicht nur die Teilnahme an dem traditionsreichen Major-Turnier, sondern beendete auch seine Dominanz, die ihn an die Spitze der Weltrangliste geführt hatte. Vor seiner Verletzung konnte er drei Turniere in Serie gewinnen. „Ich denke, mein Spiel ist wieder zurück in der Form, in der es vor dem Masters war“, sagte Johnson.

    Mit einem gewaltigen Abschlag über mehr als 300 Meter legte Johnson den Grundstein für seinen siegbringenden Birdie-Putt auf der 18. Bahn, Spieth benötigte im Stechen einen Schlag mehr. „Bei vielen meiner Siege musste ich an der 18 meistens einfach mit zwei Putts ins Loch gelangen oder hatte eine einfache Ausgangslage“, erklärte Johnson. „Dies war der erste Sieg, bei dem ich wirklich hart arbeiten musste. Es fühlte sich gut an, den Putt zu versenken.“

    Der letztjährige US-Open-Champion meinte nach seinem 16. Turniersieg, er habe den Erfolg nötiger gehabt als Spieth. „Er hat die British Open gewonnen, er spielt richtig gut. Nachdem ich am Anfang des Jahres so gut gespielt habe, brauchte ich ihn sicherlich mehr.“

    Für British-Open-Champion Spieth, der mit drei Schlägen Vorsprung in die Runde startete, war es erst das zweite Mal in seiner Karriere, dass er eine Führung von drei oder mehr Schlägen am Finaltag abgab. Zuvor war ihm dies nur beim letztjährigen Masters passiert. „Ich habe das Turnier nicht verloren, er hat es gewonnen“, sagte der 24-jährige Spieth. Der FedEx-Cup-Gewinner von 2015 verbesserte sich trotz der Niederlage in der Punktewertung auf den zweiten Platz.

    Das Duell der beiden könnte bereits am kommenden Wochenende beim zweiten Playoff-Turnier weitergehen. Die Dell Technologies Championship werden auf dem Kurs des TPC Boston in Norten im US-Staat Massachusetts ausgetragen. Während sich beim Northern-Trust-Turnier noch die 125 besten Spieler der Punktewertung qualifizierten, sind es dieses Mal nur die Top 100. Deutsche Spieler sind bei den finalen Turnieren der amerikanischen PGA Tour nicht am Start.

    Beitrag auf Homepage der PGA Tour

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