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Paramus

Day und Furyk führen in Paramus vor der Schlussrunde

Der Australier Jason Day und Jim Furyk aus den USA haben die besten Chancen auf den Sieg beim ersten Golfturnier der Playoff-Serie um den FedExCup. Die beiden Profis führten in Paramus/New Jersey das Teilnehmerfeld mit jeweils 204 Schlägen an.

Spitzenreiter
Jim Furyk hatte bereits 2010 den Zehn-Millionen-Jackpot des FedExCups gewonnen.
Foto: Tannen Maury – DPA

Vor der Schlussrunde hatten Day und Furyk einen Schlag Vorsprung auf Hunter Mahan aus den USA. Titelverteidiger Adam Scott aus Australien und der Weltranglistenerste Rory McIlroy aus Nordirland lagen fünf Schläge hinter den beiden Spitzenreitern.

Vor allem Furyk hofft auf seinen 17. Erfolg auf der US-Tour. In diesem Jahr hatte der 44-Jährige bereits dreimal den Sieg als Zweiter jeweils knapp verpasst. Seinen letzten Triumph feierte Furyk vor vier Jahren beim Tour-Finale des FedExCups. Bei dem Sieg 2010 in Atlanta knackte er auch den Zehn-Millionen-Dollar-Jackpot. «Da sind viele Spieler mit nur drei Schlägen Rückstand auf die Spitze. Mein Ziel ist es, da raus zu gehen und mein eigenes Spiel zu spielen und nicht so viel auf das Leaderboard zu schauen», sagte der US-Open-Champion von 2003 mit Blick auf den Schlusstag.

Martin Kaymer hatte am Wochenende viel Zeit zur Fehleranalyse. Nach dem frühen Aus in Paramus standen für Deutschlands besten Golfer Extraschichten auf dem Übungsplatz auf dem Programm, um sich für das zweite Playoff-Turnier um den FedExCup in der kommenden Woche wieder in Form zu bringen. Der US-Open-Sieger aus Mettmann war bei dem mit acht Millionen Dollar dotierten Turnier der PGA-Tour bereits nach zwei Runden klar am Cut gescheitert.

Kaymer ist dank seiner bislang guten Platzierung in der wöchentlich aktualisierten FedExCup-Rangliste beim zweiten Playoff-Event im TPC Boston wieder am Start. Der zweimalige Major-Sieger kann dann mit einer guten Leistung wieder in den Kampf um den Zehn-Millionen-Dollar-Jackpot eingreifen.

Die Veranstaltung in Paramus ist das erste Playoff-Turnier um den FedExCup, für den sich 125 Spieler qualifiziert haben. In vier Wettbewerben spielen die Profis um den Jackpot von zehn Millionen Dollar. Bei der zweiten Station in Norton (29. August bis 1. September) gehen nur noch die besten 100 Spieler der FedExCup-Rangliste an den Start. Beim dritten Event in Cherry Hills Village (4. bis 7. September) wird das Feld auf 70 reduziert. Am Finale in Atlanta (11. bis 14. September) nehmen nur die besten 30 Profis teil. Kaymer lag vor dem Auftakt der Playoffs auf Rang 14.

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