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Kopenhagen

Olsen sieht WM «im Rückwärtsgang»

dpa

Dänemarks Nationaltrainer Morten Olsen findet die bisherige Fußball-WM enttäuschend, weil zu viele Mannschaften «im Rückwärtsgang» spielen.

In einem Interview mit der Kopenhagener Zeitung «Berlingske Tidende» sagte der Trainer der in den Gruppenspielen ausgeschiedenen Dänen weiter: «Es wird zu viel mit Berechnung gespielt. Wir waren ein Teil davon, aber so ist nun mal die Entwicklung, und das bedaure ich.»

Als negatives Beispiel nannte Olsen die Spielweise der Niederlande, die «unter keinen Umständen verlieren wollen» und ihr Spiel mit zwei defensiven Abräumern im Mittelfeld absicherten: «Es ist ja neu für die niederländische Spielweise, dass weder Mark van Bommel noch Nigel de Jong je auch nur einmal vor dem Ball platziert sind.»

Diese Spielweise mit zwei «Sechsern» würden viele Mannschaften zeigen, während bei der EM 2008 und auch bei der WM 2006 in Deutschland offensiver gespielt worden sei, meinte Olsen: «2006 und 2008 wurde mehr für die Schönheit getan.» Alles andere als schön fielen allerdings auch die Niederlagen von Olsens eigener Elf gegen die Niederlande (0:2) und Japan (1:3) aus. Allgemeinen Gefallen fand der dänische 2:1-Sieg gegen Kamerun, weil hier beide Mannschaften bedingungslos auf Offensive setzten.

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