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    Honduras: Palacios-Brüder stellen WM-Rekord auf

    Wilson, Johnny und Jerry Palacios aus Honduras haben einen WM-Rekord aufgestellt, noch ehe einer von ihnen in einem Spiel gegen den Ball getreten hat. Erstmals in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft gehören drei Brüder dem Kader einer Nationalmannschaft an.

    Mittelfeldmann Wilson (25), der bei Tottenham Hotspur spielende Star der Zentralamerikaner, und Stürmer Johnny (23) von Olimpia Tegucigalpa waren von Beginn an in Südafrika dabei. Nun berief Trainer Reinaldo Rueda ihren älteren Bruder Jerry (28) kurzfristig nach. Der beim chinesischen Club Hangzhou Greentown unter Vertrag stehende Profi rückt für den verletzten Stammspieler Julio César de León ins Aufgebot des Außenseiters. Jerry verpasst die Auftaktpartie am 16. Juni allerdings und kann erst gegen Spanien eingesetzt werden.

    Vor dem Abflug aus Tegucigalpa erinnerte er bewegt an die Ermordung seines jüngeren Bruders. «Alles was ich im Fußball mache, ist für Edwin. Er schaut mir vom Himmel aus zu.» Edwin Palacios wurde 2007 entführt. Sein damals schon in England spielender berühmter Bruder Wilson kehrte deshalb kurzfristig nach Honduras zurück, spielte aber auf Wunsch seiner Mutter weiter. Obwohl die Familie 150 000 Dollar (rund 122 000 Euro) Lösegeld bezahlte und die Nachricht erhielt, der Entführte lebe, fand die Polizei Edwin im Mai 2009 tot auf.

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