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    Henry: Ich habe keine Rangelei gesehen

    Frankreichs Fußballstar Thierry Henry hat Berichte über Raufereien und Beschimpfungen in der Nationalelf bei der Weltmeisterschaft in Südafrika zurückgewiesen.

    Heimkehrer
    Thierry Henry (m) vor seinem Abflug aus Südafrika am Flughafen.

    «Ich persönlich habe keine Rangelei gesehen», sagte Henry dem TV-Sender Canal+. «Ich habe nicht gesehen, dass irgendjemand irgendwen unter Druck gesetzt hat.» Auch Yoann Gourcuff sei nicht isoliert gewesen. Es habe keine Clans gegeben. «Wir haben viel gescherzt.» Aber er habe nicht alles gesehen.

    Henry bestritt auch, dass Nicolas Anelka die von der Sportzeitung «L'Équipe» zitierten Schimpfworte gebraucht habe, wegen denen er vorzeitig nach Hause geschickt worden war. «Das sind nicht Nicos Worte», sagte er. Es sei ihm unverständlich, wie Journalisten draußen das hören könnten. «Ich habe es in der Kabine nicht einmal geschafft zu verstehen, was er gesagt hatte. Er hat gebrummelt.» Anelkas Bestrafung fand Henry zu hart. Man hätte ihn von der WM ausschließen können, «aber er bleibt bei uns».

    Zu seinem Gespräch mit Präsident Nicolas Sarkozy wollte Henry nichts sagen. «Das ist gut gelaufen», sagte er nur.

    Henry machte deutlich, dass er in der Mannschaft seine frühere herausragende Stellung verloren hat. «Ich hätte der große Bruder sein können. Ich war es nicht», sagte er. «Man hat nicht wie früher mit mir gesprochen. ... Ich habe mich ausgegrenzt gefühlt.» Man hätte mehr Achtung für die Älteren haben können. «Aber ist das nicht ein Problem der Gesellschaft?»

    Auf die Frage, ob Anarchie in der Mannschaft geherrscht habe, sagte Henry: «Der Trainer war da. Er hat geleitet. Es gibt einen Trainer, der Entscheidungen fällt, und die muss man respektieren.» Der Beschluss zum Trainingsboykott sei in der Gruppe gefallen. «Wenn man mit Abstand die Folgen sieht, sage ich: Ja, das war ein Fehler.» Er wünsche sich, «dass die Menschen die Nationalmannschaft weiter unterstützen», sagte Henry. «Ich werde immer eine Gänsehaut haben, wenn ich die Marseillaise höre.»

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