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Johannesburg

FIFA beobachtet weiter die Situation in Nigeria

dpa

Nigeria steht trotz der zurückgenommenen Auflösung des Nationalteams durch Präsident Goodluck Jonathan weiter unter besonderer Beobachtung durch den Fußball-Weltverband. «Wir werden die Lage genau verfolgen», sagte FIFA-Mediendirektor Nicolas Maingot in Johannesburg.

Jede neue politische Einmischung werde nach den Regeln des Weltverbandes geahndet werden. «Die Beobachtung wird fortgesetzt, wie wir es immer tun, wenn es einen Anlass gibt», sagte Maingot. Nigerias Staatschef hatte kurz vor Ablauf eines FIFA-Ultimatums seine Intervention in die Angelegenheiten des nigerianischen Fußball-Verbandes zurückgenommen und dadurch den drohenden Ausschluss aus dem Weltverband verhindert.

Jonathan hatte nach dem sieglosen Ausscheiden der «Super Eagles» in der Vorrunde der Fußball-WM in Südafrika am 30. Juni den nationalen Verband eigenmächtig aufgelöst und die Nationalmannschaft für zwei Jahre von allen internationalen Wettbewerben zurückgezogen.

Dies widerspricht den FIFA-Statuten, die jede staatliche Einmischung in die Angelegenheiten der nationalen Verbände verbieten. Daher stellte die FIFA ein Ultimatum und schickte ihr nigerianisches Exekutivmitglied Amos Adamu zu Gesprächen nach Lagos. Wie viele andere Regierungen zuvor, die sich in die Belange der nationalen Fußballverbände eingemischt hatten, musste auch Jonathan die FIFA-Regeln akzeptieren.

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