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    Paris

    Deutschland-Kamerun wegen Prämienstreit fast boykottiert

    Ein Prämienstreit im Lager von Fußball-WM-Teilnehmer Kamerun hat offenbar fast zu einem Boykott des Testspiels gegen Deutschland geführt.

    Löwenbändiger
    Volker Finke trainiert Kameruns Nationalmannschaft.
    Foto: Expa/Jfk - DPA

    Die französische Sportzeitung «L'Équipe» berichtete, die «Unzähmbaren Löwen» des deutschen Trainers Volker Finke hätten im Trainingslager im österreichischen Kufstein die für Sonntag in Mönchengladbach angesetzte Begegnung absagen wollen und auch einen Trainingsstreik in Erwägung gezogen. Die Drohungen seien zwar vorerst vom Tisch, der Streit gehe aber weiter, hieß es.

    In der Frage der Prämienzahlungen durch das Sportministerium habe es zwar eine Einigung gegeben, berichtet «L'Équipe» unter Berufung auf «Zeugen», aber ohne Angabe von Zahlen. Mit dem Nationalverband Fecafoot gebe es allerdings noch Probleme.

    Die Spieler um Altstar Samuel Eto'o und das Bundesliga-Trio Joel Matip (Schalke), Eric-Maxim Choupo-Moting (Mainz) und Jacques Zoua (Hamburg) wollten zu 50 Prozent an den Sponsoren-Einnahmen beteiligt sein, heißt es. Kapitän Eto'o sagte dem Portal «mboafootball.com»: «Vom Land wollen wir nichts. Aber wir haben für das Geld gearbeitet, das der Verband kassiert hat, und deshalb wollen wir wissen, was uns zusteht.»

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