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    Eppan

    FIFA warnt vor Masern – DFB-Arzt: Spieler «immun»

    Der Weltfußballverband hat die 32 teilnehmenden Nationen kurz vor dem WM-Start vor einer in Südafrika grassierenden Masern-Epidemie gewarnt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte schon vor der FIFA-Mitteilung reagiert und den Impfschutz aller Spieler überprüft.

    «Wir haben alle Spieler auf Antikörper getestet und niemanden impfen müssen, weil alle immun sind», sagte Mannschaftsarzt Tim Meyer der Nachrichtenagentur dpa im Trainingslager des DFB-Teams in Südtirol. Eine Masern-Erkrankung würde laut Meyer «mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit» für einen Spieler das WM-Ende bedeuten.

    Der Leiter des Instituts für Sport- und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken hatte sich selbst an die FIFA gewandt, nachdem ihn Virologen auf die Masern-Gefahr im WM-Land hingewiesen hatten. Seit Jahresbeginn hatte es mehrere Todesfälle im Zusammenhang mit dieser Erkrankung in Südafrika gegeben. Die FIFA gab nach Meyers Anfrage eine aktuelle Warnung heraus.

    Schon bei der Zusammenkunft des vorläufigen deutschen WM-Kaders vor knapp zwei Wochen in Düsseldorf führten die Ärzte Untersuchungen durch. «Bei den Spielern sind wir auf Nummer sicher gegangen, haben ihnen Blut abgenommen und einen Anti-Körper-Test gemacht», sagte Meyer. Die Kinderkrankheit sei nicht zu unterschätzen, betonte der Team-Arzt: «Masern bei Erwachsenen sind eine ganz gravierende Erkrankung und nicht ungefährlich.» Er empfahl auch Fans, die zur WM nach reisen wollen, sich noch impfen zu lassen, falls sie keinen Schutz haben beziehungsweise als Kind nicht an Masern erkrankt waren.

    Bei der Mannschaft wäre «eine größere Impf-Aktion» am Saisonende körperlich «nicht ohne gewesen», berichtete Meyer. Auch bei Trainern und Betreuern wurde Vorsorge getroffen. Abgesehen von der aktuellen Masern-Problematik am Kap würden die Impf-Empfehlungen für Südafrika denen in Deutschland weitgehend ähneln, sagte der DFB-Mediziner. Das heißt: Neben Tetanus, Polio, Diphtherie und Hepatitis B sei lediglich Hepatitis A «wohl wichtiger als in Deutschland», erklärte Meyer.

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